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Zum 90. Jahrestag der Berliner Olympischen Spiele 1936

Die Olympischen Sommerspiele 1936 in Berlin fanden unter der Herrschaft des NS-Regimes statt, das die Veranstaltung für Propagandazwecke nutzte. Die Spiele zogen Millionen Besucher an. Einer der erfolgreichsten Athleten war der schwarze amerikanische Sprinter Jesse Owens, der vier Goldmedaillen gewann. Berlin bewirbt sich aktuell um die Ausrichtung der Olympischen Spiele 2036.

Bias-Analyse

  • So berichten die Seiten

    Die linke Berichterstattung stellt die politische Verantwortung Berlins in den Mittelpunkt und kritisiert die fehlende Erinnerungskultur als »Geschichtsvergessenheit«. Die mittlere Berichterstattung hingegen konzentriert sich auf die historischen Fakten: wie das Regime Propaganda betrieb, aber gleichzeitig auf die menschliche Geschichte von Jesse Owens, der trotz der ideologischen Instrumentalisierung zum Star der Spiele wurde.

  • Woran sich die Geister scheiden

    Während die linke Seite das Ausbleiben von kritischer Reflexion anprangert und damit ein Versäumnis der Gegenwart (Berlins Bewerbung für 2036) kritisiert, beschränkt sich die mittlere Berichterstattung darauf, die historischen Ereignisse sachlich zu beschreiben und eine Gegengeschichte (Owens' Erfolg) neben die Propagandaintention zu stellen.

  • Worin sich alle einig sind

    Beide Seiten erkennen an, dass die Berliner Olympiade 1936 vom NS-Regime für Propagandazwecke instrumentalisiert wurde und dass Jesse Owens eine herausragende Figur der Spiele war.

Quellen nach Spektrum

Rechts · 0

keine

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