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Umfragen zeigen historisches Tiefststand beim Vertrauen in den deutschen Staat

Mehrere Umfragen belegen, dass das Vertrauen der Deutschen in die Handlungsfähigkeit des Staates auf einen historischen Tiefstand gefallen ist. Nur noch 17 Prozent der Befragten trauen dem Staat zu, seine Aufgaben erfüllen zu können. Das Thema Rente wird als größter Schmerzpunkt genannt. Regional gibt es unterschiedliche Grade des Vertrauensverlusts. Der Beamtenbund warnt vor einer Vertrauenskrise und fordert die Bundesregierung zum Handeln auf.

Bias-Analyse

  • So berichten die Seiten

    Die rechte Berichterstattung nutzt dramatischere Sprache — »extrem alarmierend«, »Katastrophe« — und gibt konkrete Zahlen (17 Prozent) an, während die mittigen Quellen sachlicher bleiben und eher von »Tiefststand« und »Überförderung« sprechen. Die Rechte stellt die Forderung nach Regierungshandeln in den Vordergrund, die Mitte nennt differenzierend auch regionale Unterschiede. Die Linke wird hier mit sehr wenig Material nicht fassbar.

  • Woran sich die Geister scheiden

    Die rechte Berichterstattung verleiht der Mahnung des Beamtenbundes größeres Gewicht durch ihre Tonalität und deutet eine Handlungsnotwendigkeit an, während die mittigen Quellen stärker die Fakten der Umfrage selbst betonen und dabei auch territoriale Unterschiede berücksichtigen.

  • Worin sich alle einig sind

    Alle verfügbaren Quellen stimmen überein, dass das Vertrauen in den Staat beträchtlich gesunken ist und von einem historischen oder sehr niedrigen Stand die Rede ist. Der Beamtenbund wird von Rechts und Mitte als Auftraggeber der Umfrage genannt und fungiert als Quelle für die Warnung vor der Krise.

Quellen nach Spektrum

8 Artikel

Donnerstag, 30. Juli 2026

8 Artikel
Junge Freiheit
Rechts

Forsa-Umfrage Vertrauen in den Staat stürzt ab auf Tiefstwert

Heftige Klatsche für Politik und Beamte. Einer aktuellen Umfrage zufolge halten nur 17 Prozent der Bürger den Staat für fähig, seine Aufgaben zu erfüllen. Das ist ein Negativrekord. Dieser Beitrag Forsa-Umfrage Vertrauen in den Staat stürzt ab auf Tiefstwert wurde veröffentlich auf JUNGE FREIHEIT .

Frankfurter Rundschau
Links

Das Vertrauen in das Funktionieren des Staats schwindet

Eine repräsentative Umfrage des Deutschen Beamtenbundes zeigt einen historischen Tiefpunkt im Ansehen des Staats und seiner Institutionen. Fast 80 Prozent halten die Behörden für überfordert.

Frankfurter Rundschau
Links

Forsa-Umfrage zeigt dramatischen Absturz: Vertrauen in Staat fällt auf 17 Prozent

Seit 2007 lässt der Deutsche Beamtenbund jährlich das Vertrauen der Bürger in die Handlungsfähigkeit des Staates ausloten. Nun ist ein neuer Tiefpunkt erreicht: Nur noch 17 Prozent sehen den Staat in der Lage, seine Aufgaben zu erfüllen.

Die Welt
Rechts

Vertrauen in den Staat schwindet – „Klarer Auftrag an die Bundesregierung, jetzt zu handeln“

Eine Bürgerbefragung im Auftrag des Beamtenbundes hat ergeben, dass nur noch 17 Prozent der Deutschen dem Staat zutrauen, seine Aufgaben erfüllen zu können. „Die Vertrauenskrise ist elementar“, sagt Volker Geyer, Bundesvorsitzender des Deutschen Beamtenbundes.

Die Welt
Rechts

„Extrem alarmierend“ – Vertrauen in den Staat sinkt auf Tiefststand

Eine große Mehrheit der Bürger in Deutschland hält den Staat für überfordert. Der Beamtenbund spricht von einer Katastrophe: „So kann und darf das nicht weitergehen.“

Die Zeit
Mitte

Forsa-Umfrage: Vertrauen in den Staat sinkt laut Umfrage auf Tiefstwert

Die Menschen in Deutschland vertrauen einer Umfrage zufolge so wenig in die Handlungsfähigkeit des Staates wie noch nie. Größter Schmerzpunkt ist das Thema Rente.

Süddeutsche Zeitung
Links

Umfrage des Beamtenbundes: Vertrauen in den Staat sinkt weiter

Der Tagesspiegel
Mitte

Bürgerbefragung: „Gefahr für Demokratie“: Vertrauen in Staat auf Tiefststand

Immer mehr Menschen in Deutschland halten den Staat für überfordert. Nicht überall ist der Vertrauensverlust laut einer neuen Umfrage aber gleich groß.