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Trump schränkt US-Geburtsrecht erneut ein – nach Niederlage vor Supreme Court

US-Präsident Donald Trump unternimmt einen neuen Anlauf, um das automatische Geburtsrecht in den USA einzuschränken. Dies geschieht, nachdem das Oberste Gericht seinen ersten Versuch im Juni abgelehnt hat. Trump unterzeichnete zwei neue Dekrete, die sich gegen sogenannten »Geburtstourismus«, insbesondere schwangere Frauen mit Reiseziel USA, richten. Die Verfassung sieht derzeit vor, dass jedes in den USA geborene Kind automatisch die US-Staatsbürgerschaft erhält.

Bias-Analyse

  • So berichten die Seiten

    Die linke Seite wählt dramatischere Sprache wie »krachend gescheitert« und setzt »Geburtstourismus« in Anführungszeichen, um Distanz zum Begriff zu schaffen. Die mittigen Quellen berichten nüchtern-chronologisch und konzentrieren sich auf die Fakten der Maßnahmen ohne emotionale Bewertung. Die rechte Seite nennt die Regierungsposition zum »Geburtstourismus« ohne Anführungszeichen und erwähnt Kritik knapp, ohne sie zu verstärken oder zu schwächen.

  • Woran sich die Geister scheiden

    Der größte Unterschied liegt darin, wie die Seiten Trumps Vorgehen bewerten: Die Linke sieht es als wiederholten, gescheiterten Regelverstoß; die Rechte als legitime Maßnahme gegen ein Regierungsproblem; die Mitte behandelt es neutral-deskriptiv als Neuanlauf nach gerichtlicher Niederlage.

  • Worin sich alle einig sind

    Alle Quellen berichten übereinstimmend, dass Trump das automatische Geburtsrecht einschränken will, dass sein erster Versuch vor dem Supreme Court gescheitert ist und dass neue Dekrete unterzeichnet wurden. Sie sind sich auch einig, dass die geltende Verfassung derzeit das Geburtsrecht durch automatische Vergabe der Staatsbürgerschaft regelt.

Quellen nach Spektrum

10 Artikel

Gestern

7 Artikel
Deutschlandfunk
Mitte

Dekrete unterzeichnet - US-Präsident Donald Trump schränkt Staatsbürgerschaftsrecht ein

US-Präsident Trump hat zwei Dekrete unterzeichnet, um das ‌Recht auf ⁠die Staatsbürgerschaft durch ⁠Geburt in den Vereinigten Staaten einzuschränken.

nd (neues deutschland)
Links

Staatsbürgerschaft in den USA | Trumps neuer Anlauf für Beschränkung von US-Geburtsrecht

Wer in den USA geboren wird, bekommt automatisch die Staatsbürgerschaft. Trump versuchte, diese Praxis zu Fall zu bringen – und scheiterte. Jetzt versucht er es erneut.

Die Welt
Rechts

Trump beschränkt US-Geburtsrecht für bestimmte Gruppen per Dekret

US-Präsident Donald Trump geht erneut gegen das automatische Geburtsrecht vor. Die US-Regierung beklagt „Geburtstourismus“. Kritiker erwarten neue Klagen gegen das Vorhaben.

Die Zeit
Mitte

Der US-Überblick am Morgen: Donald Trump ändert Geburtsrecht per Dekret, Zoll auf Polysilizium

Der US-Präsident versucht erneut, das Geburtsrecht einzuschränken. Auf einen für Chips und Halbleiter wichtigen Rohstoff wird ein Zoll von 15 Prozent erhoben. Die Nacht

ZDF heute
Mitte

Trump schränkt Geburtsrecht auf US-Staatsbürgerschaft ein

US-Präsident Trump unternimmt einen neuen Anlauf, das Geburtsrecht in den USA einzuschränken. Sein erster Vorstoß war im Juni vor dem Obersten Gerichtshof gescheitert.

Tagesschau (ARD)
Mitte

Trotz Supreme Court-Niederlage: Trump schränkt erneut Geburtsrecht ein

Wer in den USA geboren wird, bekommt automatisch die Staatsbürgerschaft. Trump versuchte, diese Praxis zu Fall zu bringen - und scheiterte. Das hält ihn aber nicht ab, es erneut zu versuchen. Nun mit zwei neuen Dekreten.

Der Spiegel
Links

USA: Donald Trump wettert gegen »Geburtstourismus« – und verschärft die Regeln

Vor dem Supreme Court war er zuletzt krachend gescheitert. Jetzt startet Donald Trump den nächsten Vorstoß, um die Staatsbürgerschaft bei Geburt einzuschränken. Im Fokus: Schwangere mit Reiseziel USA.