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Streit über Ausgestaltung und Umfang einer geplanten Zuckersteuer

Die Bundesregierung plant die Einführung einer Steuer auf zuckerhaltige Getränke. Innerhalb der Regierung wird über Details gestritten: etwa darüber, ob die Steuer auch auf Fruchtnektar, Haferdrinks oder zuckerfreie Getränke ausgeweitet werden soll, wann sie in Kraft treten soll und wofür die Einnahmen verwendet werden. Die Pläne werden als umstritten beschrieben.

Bias-Analyse

  • So berichten die Seiten

    Die rechte Berichterstattung stellt die Steuer primär als fiskalisches Instrument dar — als Weg für die Regierung, »mehrere hundert Millionen Euro« einzunehmen — und kritisiert besonders, dass auch zuckerfreie Getränke betroffen sind. Die mittlere Berichterstattung konzentriert sich auf die interne Debatte über den Umfang und nennt konkrete Produktgruppen, die hinzukommen könnten. Die rechte Seite verwendet dabei deutlich wertendes Vokabular (»belügt«, »verprasst«), während die Mitte sachlich von »Streit« und »Umstrittenheit« spricht.

  • Woran sich die Geister scheiden

    Besonders auseinander liegen die Seiten darin, wie sie die Zuckersteuer deuten: Die rechte Berichterstattung sieht sie als Finanzierungsinstrument für die Staatskasse ohne legitimen Zweck, während die mittlere und linke Berichterstattung sie im Zusammenhang mit einer Gesundheitspolitik darstellen — allerdings ohne diesen Gesundheitszweck selbst zu betonen oder zu hinterfragen.

  • Worin sich alle einig sind

    Alle Quellen stimmen darin überein, dass die Bundesregierung plant, eine Zuckersteuer einzuführen, dass der Umfang umstritten ist (insbesondere ob zuckerfreie oder alternative Getränke einbezogen werden), und dass Finanzminister Klingbeil darin eine Rolle spielt.

Quellen nach Spektrum

5 Artikel

Gestern

5 Artikel
Junge Freiheit
Rechts

Zuckersteuer auf zuckerfreie Getränke Flasche leer

Erst sollte es gar keine Zuckersteuer geben. Dann sollte sie kommen, aber erst 2028 und die Einnahmen sollten ins Gesundheitssystem gehen. Nun kommt die Steuer 2027, gilt auch für Getränke ohne Zucker und kann von Klingbeil nach Belieben verprasst werden. In diesem Land wird man von der Regierung schon belogen, wenn man nur nach der Uhrzeit fragt. Ein Kommentar von Henning Hoffgaard. Dieser Beitra

Der Tagesspiegel
Mitte

Finanzpolitik: Zuckersteuer für mehr Produkte? Streit in Bundesregierung

Die Bundesregierung plant eine Zuckersteuer. An einem Detail entzündet sich eine heftige Debatte.

Tagesschau (ARD)
Mitte

Bundesregierung will Zuckersteuer auf Light-Getränke ausweiten

Die Bundesregierung will eine Steuer auf zuckerhaltige Getränke einführen. Nun wurde bekannt, dass die geplante Steuer womöglich ausgeweitet werden soll, etwa auf Fruchtnektar oder Haferdrinks. Das Vorhaben ist umstritten.

Süddeutsche Zeitung
Links

Gesundheit: Bundesregierung streitet über Ausgestaltung der Zuckersteuer

Junge Freiheit
Rechts

Neue Staatseinnahmen Zuckersteuer trifft auch Getränke ohne Zucker

Die Bundesregierung will offenbar schon ab 2027 eine Zuckersteuer einführen – die selbst zuckerfreie Getränke wie Cola Zero betreffen. Finanzminister Klingbeil rechnet mit zusätzlichen Einnahmen von mehreren hundert Millionen Euro. Dieser Beitrag Neue Staatseinnahmen Zuckersteuer trifft auch Getränke ohne Zucker wurde veröffentlich auf JUNGE FREIHEIT .