Streit über Abschaffung der Rente mit 63 gefährdet Rentenreform
Die Bundesregierung plant die Abschaffung der abschlagsfreien Rente nach 45 Beitragsjahren (»Rente mit 63«) als Teil ihrer Rentenreform. DIW-Präsident Marcel Fratzscher warnt, dass ohne diese Maßnahme, die etwa zehn Milliarden Euro einsparen soll, »die Rentenreform tot« wäre. Allerdings regt sich in der CDU Widerstand gegen die Abschaffung: Ostdeutsche CDU-Ministerpräsidenten überdenken die Linie und rütteln an dem Vorhaben. CSU-Chef Markus Söder verteidigt dagegen das Rentenpaket und weist darauf hin, dass sich alle Parteien zuvor auf die Reformen geeinigt haben. Kanzler Merz hat angekündigt, die Vorschläge der Rentenkommission vollständig umzusetzen.
Bias-Analyse
- So berichten die Seiten
Die linke Berichterstattung verwendet dramatisierende Sprache wie »Stresstest« und »Aufbegehren« und betont den Konflikt innerhalb der Union, während sie Fratzschers Warnung prominent in den Vordergrund stellt. Die mittigen Quellen zitieren zwar ebenfalls Fratzschers Mahnung wiederholt, berichten aber ausgewogen von verschiedenen Positionen – Söders Verteidigung, Merz' Ankündigung und die offene Frage »Was nun?«. Die rechte Berichterstattung argumentiert strategisch: Sie sieht die Debatte als Vorteil für die SPD und fordert entschlossenes Handeln, statt die Argumente sachlich auszubreiten.
- Woran sich die Geister scheiden
Der zentrale Unterschied liegt in der Bewertung der Debatte selbst: Während links und mitte sie als berechtigten Konflikt um eine wichtige Frage darstellen, sieht rechts darin ein Kontrollproblem – eine Debatte, die »aus dem Ruder läuft« und der politischen Gegenseite nutzt.
- Worin sich alle einig sind
Alle Quellen sind sich einig, dass Fratzschers finanzielle Warnung zentral ist und dass es innerhalb der CDU Widerstand gegen die Abschaffung gibt; auch wird überall erwähnt, dass sich die Koalitionsparteien ursprünglich auf die Reform geeinigt haben.
Quellen nach Spektrum
55 Artikel
Donnerstag, 6. August 2026
6 ArtikelRente mit 63: Michael Kretschmer, Sven Schulze und Mario Voigt lehnen sich auf – und widersprechen sich
Die abschlagsfreie Rente nach 45 Beitragsjahren soll verschwinden. Vor allem ostdeutsche Länder protestieren. Dabei vertraten die CDU-Ministerpräsidenten noch vor Kurzem das Gegenteil dessen, was sie jetzt sagen.
Streit um Rente mit 63: Passgenauer Populismus
Plötzlich wollen prominente Teile von CDU und SPD die abschlagsfreie Rente erhalten. Doch von ihr profitieren nicht die, die es eher nötig hätten. mehr...
Werneke: "Halte nichts davon": Verdi-Chef lehnt SPD-Vorstoß zu Schwerarbeitsrente ab
Sollten bestimmte Berufsgruppen, die besonders schwer arbeiten, auch künftig früher als der Rest in Rente gehen dürfen? Aus der SPD kommt ein entsprechender Vorschlag nach österreichischem Vorbild. Doch mit Verdi wendet sich nun auch die zweite große Gewerkschaft gegen die SPD-Idee.
Sechs Perspektiven: Was hält die junge Generation vom Ringen um die Rente mit 63?
Wer über die Rente diskutiert, beruft sich gern auf jüngere Menschen. Doch deren Perspektive kommt kaum vor. Wir haben sie gefragt, wie sie zur abschlagsfreien Rente stehen – und ob das Rentenpaket gerecht ist.
Rentendebatte - Unionsfraktionschef Frei fordert raschen Gesetzesentwurf von Sozialministerin Bas
In der Debatte um die Rentenreform erhöht Unionsfraktionschef Frei den Druck auf Bundessozialministerin Bas. Wenn die Reform noch in diesem Jahr den Bundestag passieren solle, müsse Bas im Herbst einen Referentenentwurf vorlegen, sagte Frei der "Rheinischen Post".
Unionsfraktionschef Frei fordert von Bas Tempo bei Rentenreform
"Rente mit 63" - abschaffen oder nicht? Innerhalb von Union und SPD gehen die Meinungen auseinander. Unionsfraktionschef Frei beharrt auf die Abschaffung - und drängt bei Arbeitsministerin Bas auf einen Reformentwurf bis Herbst.
Mittwoch, 5. August 2026
10 Artikel"Die Zeit drängt": Frei will Rentenpaket trotz Gegenwind im Herbst beschließen
Unionsfraktionschef Frei lehnt das Aufschnüren des Rentenpakets ab. Damit alle Maßnahmen der Kommission noch in diesem Jahr vom Bundestag beschlossen werden können, solle Arbeitsministerin Bas in wenigen Wochen den Referentenentwurf abliefern.
SPD uneins über Abschaffung der Rente mit 63
Der Plan der Bundesregierung, die "Rente mit 63 Jahren" abzuschaffen, führt auch innerhalb der SPD zu Debatten. So plädiert der Parlamentarische Geschäftsführer Wiese für Härtefall-Ausnahmen, etwa im Straßenbau oder der Schichtarbeit.
Rentenreform - Arbeitgeber "fassungslos" über jüngste Debatte zur Frührente
Die Bundesvereinigung der Arbeitergeberverbände, BDA, kritisiert die Forderung einiger Ministerpräsidenten von CDU und SPD, die abschlagsfreie Frührente beizubehalten.
Rentenreform: Olaf Lies verteidigt abschlagsfreie Rente nach 45 Versicherungsjahren
Mit Olaf Lies stellt der nächste Ministerpräsident die geplante Abschaffung der »Rente mit 63« infrage. Wer 45 Jahre und mehr gearbeitet hat, müsse davon profitieren.
Rentenpolitik: SPD will vorzeitige Rente nach Vorbild Österreichs
Sozialdemokraten werfen im Streit über Frührenten eine Regelung zugunsten besonders belasteter Beschäftigter in die Debatte. Könnte das Modell aus Wien zu einem Kompromiss führen?
Nachbesserung am Rentenpaket: SPD in Rentendebatte für „Schwerarbeits“-Regelung
Wird das Rentenpaket im Bundestag noch nachgebessert? Der SPD gefällt eine Ausnahmeregelung aus Österreich.
Rente nach 45 Arbeitsjahren: Drei Gründe, warum der Osten den Rentenaufstand probt
Die zentrale Sozialreform im Bund wackelt, weil sich vor allem die Ostländer gegen die Abschaffung der "Rente mit 63" stemmen. Doch warum? Den CDU-Rebellen geht es um mehr als nur die anstehende Landtagswahl in Sachsen-Anhalt.
Arbeitgeber entsetzt „Ministerpräsidenten verspielen letzte Chance“
Die von jeweils drei CDU- und SPD-Ministerpräsidenten geforderte Rücknahme der Abschaffung der Rente mit 63 löst in der Wirtschaft nur noch Kopfschütteln aus. Die Arbeitgeber zeigen sich „fassungslos“. Dieser Beitrag Arbeitgeber entsetzt „Ministerpräsidenten verspielen letzte Chance“ wurde veröffentlich auf JUNGE FREIHEIT .
Arbeitgeber kritisieren Widerstand gegen Ende der "Rente mit 63"
Das Aus der abschlagsfreien Frührente ist ein zentraler Punkt der schwarz-roten Rentenreform. Doch seit Tagen machen Teile der Koalition dagegen mobil. Der Arbeitgeberverband zeigt sich darüber "fassungslos".
"Rente mit 63": Wer sie nutzt - und wer sich darum streitet
Die Abschaffung der "Rente mit 63" gilt als ein entscheidender Baustein der Rentenreform der Bundesregierung. Doch der Widerstand dagegen wird lauter. Wer profitiert eigentlich von der Frühverrentung? Und wer will daran festhalten?
Dienstag, 4. August 2026
11 ArtikelSPD-Landeschefin spricht von „großer Ungerechtigkeit“ – FDP warnt Bundesregierung vor „Kuhhandel“
CDU-Ministerpräsidenten fordern Korrekturen bei der Rente mit 63. Fraktionschef Thorsten Frei lehnt das ab: Er sehe keinen Verhandlungsspielraum. Aus FDP und SPD kommt harsche Kritik.
Debatte um abschlagsfreie Rente - Ökonom Werding warnt vor Aufschnüren des Rentenpakets
Der Ökonom Martin Werding rät der schwarz-roten Koalition davon ab, das geplante Paket zur Rentenreform noch einmal aufzuschnüren. Das Mitglied der Rentenkommission sagte dem Wirtschaftsmagazin "Capital", man habe sich mit dem Kompromiss bemüht, die Belastungen einer großen Reform für alle einigermaßen gleich auszubalancieren.
„Halte es auch inhaltlich für einen großen Fehler, einzelne Bausteine herauszunehmen“, sagt Frei
Der neue Unionsfraktionschef Thorsten Frey schließt Änderungen am Rentenkompromiss aus. Dennoch wächst parteiübergreifend der Widerstand gegen die Abschaffung der Rente mit 63 – besonders aus Ostdeutschland.
FDP drängt auf Abschaffung der Rente mit 63
Vertreter aus Union und SPD kritteln am Rentenpaket herum, Arbeitsministerin Bas versucht, sie einzuhegen. FDP-Generalsekretär Hagen fürchtet nun ein »Rentenchaos«.
Renten-Reform: FDP drängt auf Abschaffung der Rente mit 63
Vertreter aus Union und SPD kritteln am Rentenpaket herum, Arbeitsministerin Bas versucht, sie einzuhegen. FDP-Generalsekretär Hagen fürchtet nun ein »Rentenchaos«.
Unionsfraktionschef Thorsten Frei will Rentendebatte mit Machtwort beenden
Ost-Regierungschefs, SPD-Politiker, CDU-Arbeitnehmerflügel: Die Kritik am geplanten Aus der Rente mit 63 wächst. Unionsfraktionschef Thorsten Frei erklärt, Verhandlungsspielraum sehe er bei der Frühverrentung »wirklich nicht«.
Kritik am Rentenpaket wächst: Frei sieht "wirklich keinen" Verhandlungsspielraum bei Rente mit 63
7 der 16 Ministerpräsidenten sind gegen die geplante Abschaffung der Frühverrentung, der sogenannten Rente mit 63. Die Koalition habe sich darauf geeinigt, dass alle Vorschläge der Kommission umgesetzt werden, mahnt Unionsfraktionschef Frei.
Debatte um abschlagsfreie Frührente: Frei sieht keinen Spielraum für Verhandlungen
Die Debatte um die abschlagsfreie Rente nach 45 Beitragsjahren reißt nicht ab. Nach der Kritik der CDU-Ministerpräsidenten aus dem Osten warnt Unionsfraktionschef Frei vor einem Scheitern der Reform - für Verhandlungen gebe es keinen Spielraum.
Abschlagsfreie Rente: Unionsfraktion hält trotz Kritik an Abschaffung der Rente mit 63 fest
Fraktionschef Thorsten Frei sieht keinen Spielraum für Nachbesserungen am Rentenpaket. Die Vorschläge der Rentenkommission würden vollständig umgesetzt.
Bundespolitik: Unionsfraktionschef sieht keinen Verhandlungsspielraum bei Frühverrentung
Sieben der 16 Ministerpräsidenten sind mittlerweile gegen die geplante Abschaffung der „Rente mit 63“. Unionsfraktionschef Frei will das Paket aber nicht wieder aufschnüren - trotz Kritik aus den eigenen Reihen.
Kritik am Aus der Rente mit 63: Schulze will Rentenreform "nicht grundsätzlich infrage stellen"
CDU-Ministerpräsidenten aus Ostdeutschland stemmen sich gegen die Abschaffung der Rente mit 63 - und lösen parteiübergreifende Zweifel aus. Das Rentenpaket müsse die "unterschiedlichen Lebensrealitäten" abbilden, präzisiert Ministerpräsident Schulze seine Kritik.
Montag, 3. August 2026
23 ArtikelRente mit 63 vor dem Aus: CDU-Ministerpräsident Günther macht Druck
Gemäß dem Vorschlag der Rentenkommission soll die Rente mit 63 abgeschafft werden. Ministerpräsident Günther stellt sich hinter den Vorschlag.
Vorstoß zur Rente mit 63: Die Scheindebatte des Jahres
Drei Ost-CDU-Politiker fordern, die Rente mit 63 beizubehalten. Die Diskussion wird noch drei Runden drehen – dann wird die Frührente doch abgeschafft. mehr...
„Kein Verhandlungsspielraum“: Fraktionschef der Union stemmt sich weiter gegen Rentenrebellen
Ostdeutsche CDU-Ministerpräsidenten hatten sich gegen das Aus der abschlagsfreien Rente mit 63 gestellt. Der Unionsfraktionschef erteilt aber Nachbesserungen bei der Rentenreform eine Absage.
Rente mit 63: Bärbel Bas gerät im Streit um Frühverrentung unter Druck
Drei Ost-Ministerpräsidenten der CDU wollen die »Rente mit 63« retten. Sie sind damit eigentlich ganz auf SPD-Linie. Nur können sich führende Sozialdemokraten überhaupt nicht darüber freuen.
Schwesig mit neuer Forderung zur „Rente mit 63“: „Härtefallregelung reicht mir nicht aus“
Schwesig spricht sich dafür aus, bei der Rente „viel stärker darauf zu achten, wie lange hat jemand gearbeitet und eingezahlt, und nicht nur nach der Lebenserwartung zu gehen“.
Rente mit 63 | Sieben von 16 Länderchefs wollen »Rente mit 63« beibehalten
Forderung der CDU-Ministerpräsidenten Ost nach Beibehaltung der abschlagsfreien Rente für langjährig Versicherte gewinnt an Unterstützung
Debatte über Reform: Ostdeutsche Politiker wollen abschlagsfreie Rente behalten
Die drei CDU-Ministerpräsidenten Mario Voigt, Michael Kretschmer und Sven Schulze wehren sich gegen die Pläne der eigenen Bundesregierung. Warum das? mehr...
„Nicht gewählt, um in Berlin angenehm aufzufallen“: Warum die Ost-CDU gegen Merz meutert
Mitten im Wahlkampf drehen drei CDU-Ministerpräsidenten Berlin den Rücken zu. Michael Kretschmer, Sven Schulze und Mario Voigt stellen sich gegen die Rentenpläne der Bundesregierung. Haben sie sich eine SPD-Kollegin zum Vorbild genommen? Kein Winkel der CDU, in dem dieser Tage nicht irgendwer den Aufstand proben würde . Jetzt begehren auch die Ost-Ministerpräsidenten Sven Schulze, Mario
Rentenreform: Widerspruch gegen Abschaffung der „Rente mit 63“ wächst
Immer mehr Länderchefs wollen die abschlagsfreie Frührente nach 45 Beitragsjahren retten. Andere führende Köpfe der Koalition stellen sich hinter die angekündigte Komplettumsetzung der Rentenreform.
„Das ist kein Privileg“: Auch Ott und Rehlinger stellen sich gegen Ende der abschlagsfreien Frührente
In Ostdeutschland regte sich Widerstand gegen die Abschaffung der abschlagsfreien Frührente. Nun haben sich mit Anke Rehlinger und Jochen Ott zwei westdeutsche Spitzenpolitiker der Kritik angeschlossen.
Geplante Rentenreform: Anke Rehlinger gegen Abschaffung der »Rente mit 63«
Das von der Bundesregierung geplante Rentenpaket gerät zunehmend unter Druck. Saarlands Regierungschefin Rehlinger flankiert den Vorstoß der ostdeutschen Ministerpräsidenten und bietet CSU-Chef Söder einen Kompromiss an.
CDU: Sie zielen auf die Rente und treffen den Kanzler
Für einen Stimmungsumschwung braucht Friedrich Merz dringend den Erfolg seines größten Reformprojekts. Das macht den Vorstoß dreier ostdeutscher Ministerpräsidenten für ihn so gefährlich.
„Einschnitte, die auch wehtun“ Günther verteidigt Rentenreform – gegen parteiinternen Widerstand
Das Rentenpaket sei in der jetzigen Form „absolut notwendig“, meint Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther. Er stellt sich damit gegen die Kritik ostdeutscher CDU-Ministerpräsidenten. Auch die SPD moniert Einschnitte. Dieser Beitrag „Einschnitte, die auch wehtun“ Günther verteidigt Rentenreform – gegen parteiinternen Widerstand wurde veröffentlich auf JUNGE FREIHEIT .
Rentenreform: Was würde das Aus für die „Rente mit 63“ bedeuten?
Die Zahl der Menschen, die die sogenannte Rente mit 63 in Anspruch nehmen, hat alle Erwartungen übertroffen. Wie wirkt es sich aus, wenn diese Möglichkeit abgeschafft wird? Und wie, wenn sie bleibt?
FAQ: Was wird aus der abschlagsfreien Frührente?
Nach Kritik der drei ostdeutschen CDU-Ministerpräsidenten am Rentenpaket der schwarz-roten Koalition ist eine Debatte über Nachbesserungen entbrannt. Es geht vor allem um die sogenannte Rente mit 63. Abschaffen oder doch nicht?
Anschlag aufs „Gesamtkunstwerk“: Rettet die Rentenreform!
Die Ost-Ministerpräsidenten lehnen den zentralen Baustein der Rentenreform ab. Fällt der Abschied von der abschlagsfreien Rente nach 45 Beitragsjahren, ist die Rentenreform tot.
„Sonst ist die Rentenreform tot“: DIW-Chef Fratzscher mit klarer Ansage zur „Rente mit 63“
Streit um das Ende der Rente mit 63: CDU-Länderchefs wollen die Abschaffung nochmals überdenken. Ein Ökonom warnt eindringlich.
„Ohne dieses Element ist die Rentenreform tot“: DIW-Chef Fratzscher drängt auf Ende der „Rente mit 63“
In der CDU regt sich Widerstand gegen die Abschaffung der abschlagsfreien Frührente. Sollte dieses Vorhaben noch einmal überdacht werden? Marcel Fratzscher hat eine klare Meinung.
Debatte über Rentenreform: Auch Rehlinger stellt sich gegen Ende der „Rente mit 63“
In Ostdeutschland regt sich Widerstand gegen die Abschaffung der abschlagsfreien Frührente. Jetzt hat sich mit Anke Rehlinger die erste westdeutsche Ministerpräsidentin der Kritik angeschlossen.
Reformdebatte - DIW-Präsident hält Abschaffung der abschlagsfreien Rente nach 45 Beitragsjahren für finanziell zwingend
Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, Fratzscher, hält die geplante Abschaffung der abschlagsfreien Rente nach 45 Beitragsjahren für unverzichtbar. Ohne dieses Element wäre die Rentenreform tot, sagte er der "Rheinischen Post".
Rentenreform vor dem Aus? Koalition streitet über Kernstück des eigenen Pakets
Die Rentenreform wird zum Stresstest für die Koalition. SPD und Union streiten über die abschlagsfreie Rente, während ostdeutsche CDU-Ministerpräsidenten gegen die Linie der Parteiführung aufbegehren.
Rentenreform: DIW-Präsident hält Ende der »Rente mit 63« für notwendig
Der Ökonom Marcel Fratzscher sieht finanziell keine Alternative zur Abschaffung der abschlagsfreien Frührente. Ohne diesen Schritt wäre die geplante Rentenreform »tot«.
Maßnahme spart zehn Milliarden: DIW-Ökonom Fratzscher: Bleibt Rente mit 63, "ist die Rentenreform tot"
Die Rentenkommission fordert die Abschaffung der abschlagsfreien Rente für langjährig Versicherte. Doch in den Koalitionsparteien wächst die Kritik. Ohne diese Einsparung platze die Finanzierung der gesamten Rentenreform, rechnet DIW-Präsident Marcel Fratzscher vor.
Sonntag, 2. August 2026
4 ArtikelRentenreform: DIW-Präsident für Abschaffung der „Rente mit 63“
In der CDU regt sich Widerstand gegen die Abschaffung der abschlagsfreien „Rente mit 63“. Sollte dieses Vorhaben also noch einmal überdacht werden? DIW-Präsident Fratzscher hat eine klare Meinung.
Rentendebatte: Ernst machen mit der besseren Generationen-Balance
Über Forderungen aus der CDU, die abschlagsfreie Frührente zu erhalten, freut sich die SPD. Merz muss die Debatte stoppen, bevor sie aus dem Ruder läuft.
»Rente mit 63«: Markus Söder warnt vor Scheitern der Rentenreform
Der CSU-Chef verteidigt das Rentenpaket und zeigt sich überrascht, dass CDU-Ministerpräsidenten daran rütteln. Alle Parteien hätten sich zuvor auf die Reformen geeinigt.
Rentenreform: Wie geht es weiter mit der abschlagsfreien Frührente?
Der Vorschläge der Rentenkommission sollten vollständig umgesetzt werden, hat Kanzler Merz angekündigt. Doch an der Abschaffung der abschlagsfreien Frührente gibt es CDU-intern Kritik. Was nun?