Selenskyj weist Vorwürfe ukrainischer Verwicklung in Nord-Stream-Sprengung zurück
Im September 2022 wurden die deutsch-russischen Nord-Stream-Pipelines in der Ostsee durch Explosionen beschädigt. Die Bundesanwaltschaft ermittelt gegen zwei Ukrainer und geht davon aus, dass staatliche Stellen involviert waren. Der ukrainische Präsident Selenskyj bestreitet eine ukrainische Beteiligung.
Bias-Analyse
- So berichten die Seiten
Die rechte Berichterstattung betont stärker, dass die Ermittlungen »zunehmend« in die Ukraine führen und verwendet die Wendung »Anschlagsvorwürfe«, was eine deutlichere Perspektive auf mögliche Schuld legt. Die mittigen Quellen fokussieren eher auf Selenskyjs Gegendarstellung und erwähnen zusätzlich die Besorgnis um das Verhältnis zu Deutschland, während die rechte Quelle dies als Motiv für seine Bestreitung rahmt.
- Woran sich die Geister scheiden
Der Unterschied liegt darin, wie stark das Gewicht auf den Ermittlungsfortschritt gelegt wird: Rechts wird deutlicher gemacht, dass die Spuren zur Ukraine führen, während Mitte sich ausgewogener zwischen Ermittlung und Dementis bewegt.
- Worin sich alle einig sind
Alle Quellen berichten übereinstimmend von den Explosionen im September 2022, den Ermittlungen gegen Ukrainer und Selenskyjs kategorischer Leugnung jeder Beteiligung. Auch die Existenz von Ermittlungen durch die Bundesanwaltschaft wird von allen anerkannt.
Quellen nach Spektrum
3 Artikel
Heute
2 Artikel„Niemals offiziell an irgendeiner Operation beteiligt“ – Selenskyj weist Anschlagsvorwürfe zurück
Die Ermittlungen zu den Nord-Stream-Anschlägen führen zunehmend in die Ukraine. Doch Präsident Wolodymyr Selenskyj bestreitet jede ukrainische Beteiligung – und sorgt sich um das Verhältnis zu Deutschland.
Protest gegen Bundesanwaltschaft: Selenskyj beteuert ukrainische Unschuld bei Nord-Stream-Sprengung
Im September 2022 beschädigen mehrere Explosionen die deutsch-russischen Nord-Stream-Pipelines in der Ostsee. Zwei Ukrainer sitzen in Untersuchungshaft. Die Bundesanwaltschaft ist überzeugt: Staatliche Stellen waren involviert. Der ukrainische Präsident weist die Darstellung zurück.