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Schufa speichert Verbraucherdaten länger als bekannt

Die Schufa speichert Daten von Millionen Menschen über längere Zeit, als diese annehmen oder wissen. Recherchen von NDR und SZ haben dies enthüllt. Die Auskunftei begründet die Speicherung mit rechtlichen Gründen, etwa zu Testzwecken. Datenschützer und Verbraucherschützer äußern Bedenken und Empörung über diese Praxis.

Bias-Analyse

  • So berichten die Seiten

    Die linke Berichterstattung wählt emotionalere Begriffe wie »fast geheim« und betont die Unwissenheit und Empörung; die mittigen Artikel arbeiten sachlicher mit »unbemerkt« und »alarmiert« und stellen die Rechtmäßigkeitsfrage in den Mittelpunkt; die rechte Berichterstattung setzt das Wort »angeblich« vor die Begründung der Schufa und verdächtigt damit die offizielle Erklärung, während sie direkt von »Missbrauch« spricht.

  • Woran sich die Geister scheiden

    Die entscheidende Differenz liegt darin, wie sehr jede Seite der Erklärung der Schufa traut: Die mittigen Quellen halten fest, was die Schufa sagt, und lassen offen, ob es stimmt; die linke Seite zeigt durch ihre Wortwahlempörung; die rechte Seite signalisiert durch »angeblich« und die Warnung vor Missbrauch bereits Skepsis gegenüber den Angaben der Auskunftei.

  • Worin sich alle einig sind

    Alle Quellen berichten übereinstimmend, dass die Schufa Daten länger speichert, als Menschen erwarten, und dass Datenschützer und Verbraucherschützer dies kritisieren.

Quellen nach Spektrum

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