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Russland schreibt FAZ-Korrespondenten zur Fahndung aus – deutsche Justiz prüft Vorwürfe

Der Balkan-Korrespondent Michael Martens der Frankfurter Allgemeinen Zeitung wurde von Russland zur Fahndung ausgeschrieben. Dies geschah nach einer Frage, die Martens auf einer Pressekonferenz in Belgrad stellte. Die russische Botschaft bat die Berliner Justiz, die Frage rechtlich zu prüfen; eine formale Ermittlung der Staatsanwaltschaft läuft nach bisherigen Informationen nicht.

Bias-Analyse

  • So berichten die Seiten

    Die linke Berichterstattung interpretiert die Fahndung als »Einschüchterungsversuch« und hebt das politische Motiv hervor. Die mittlere Berichterstattung dagegen hält sich an die Fakten: Sie berichtet, dass die russische Botschaft um rechtliche Überprüfung bat und dass die deutsche Justiz – bislang – nicht förmlich ermittelt. Der Unterschied liegt darin, dass links Absicht und Bedrohung benannt werden, während die Mitte sich auf nachprüfbare Handlungen beschränkt.

  • Woran sich die Geister scheiden

    Während die linke Seite das Geschehen als staatliche Repression gegen Journalisten deutet, bleibt die mittlere Berichterstattung bei der Beschreibung des behördlichen Verfahrens stehen und vermeidet eine Bewertung des russischen Handelns.

  • Worin sich alle einig sind

    Alle verfügbaren Berichte stimmen darin überein, dass Martens eine Frage auf einer Pressekonferenz in Belgrad stellte und Russland daraufhin zur Fahndung ausschrieb, sowie dass die russische Botschaft die deutsche Justiz einschaltete.

Quellen nach Spektrum

Rechts · 0

keine

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