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Reaktionen auf den Anschlag beim Berliner CSD: Debatte über Verantwortung und Instrumentalisierung

Am Berliner CSD ist es zu einem islamistischen Anschlag gekommen. Die Reaktionen darauf unterscheiden sich erheblich: Während einige Politiker und Kommentatoren die fehlende oder unzureichende Solidarität beklagen, geraten andere in die Kritik für ihre Deutung des Anschlags. Die militant islamistische Szene in Berlin wird als versprengt, aber durch IS-Propaganda weiterhin gefährlich beschrieben. Besonders ein Statement der Linken aus Neukölln und Äußerungen des Berliner Queerbeauftragten sorgen für Kontroversen.

Bias-Analyse

  • So berichten die Seiten

    Die linke Seite unterscheidet scharf zwischen islamistischer Gefahr und rechter Instrumentalisierung, warnt aber auch vor ideologischen Fehlreaktionen innerhalb der eigenen Reihen. Die mittige Position fordert deutlichere Solidarität ein und kritisiert sowohl AfD als auch Merz für Unklarheit. Die rechte Seite dagegen sieht das Hauptproblem in der Verharmlosung durch Linke und wendet sich gegen Versuche, den Anschlag mit anderen Phänomenen zu erklären – sie nennt das »Relativierung«.

  • Woran sich die Geister scheiden

    Der eigentliche Bruch verläuft bei der Frage, wie man auf den Anschlag reagiert, ohne ihn zu missbrauchen: Die Linke warnt vor rechter Instrumentalisierung und sucht nach gesellschaftlichen Ursachen, was die Rechte gerade als Verharmlosung der islamistischen Täter kritisiert. Für die Rechte ist das Kernproblem eine fehlende »realistische Feindbildanalyse«, die den Islamismus klar benennt, ohne ihn durch andere Erklärungen zu relativieren.

  • Worin sich alle einig sind

    Alle Seiten sind sich einig, dass ein islamistischer Anschlag stattgefunden hat und dass Reaktionen darauf problematisch sein können – sei es durch zu schwache Solidarität, durch Instrumentalisierung oder durch ideologische Verharmlosung. Auch wird von links bis rechts erkannt, dass die Debatte nach dem Anschlag nicht sachlich geführt wird, sondern dass verschiedene Akteure für ihre jeweiligen politischen Ziele mobilisieren.

Quellen nach Spektrum

101 Artikel

Freitag, 31. Juli 2026

8 Artikel
Süddeutsche Zeitung
Links

Podcast: „Auf den Punkt“: Wie die queere Community mit dem Anschlag auf den CSD umgeht

Gewalt gegen queere Menschen nimmt zu. Nicht erst seit dem Anschlag auf den CSD in Berlin. Der politische Sprecher des CSD München sagt, was sich ändern müsste.

Frankfurter Allgemeine
Rechts

Nach dem CSD-Anschlag: Wir muslimischen Queeren stören in alle Richtungen

Nach dem islamistischen Anschlag auf den CSD in Berlin werden Muslime und Queere in der Debatte gegeneinander ausgespielt. Dabei verbindet beide Gruppen mehr, als viele vermuten.

Frankfurter Rundschau
Links

Queere Community nach Berliner Terroranschlag: „Wir sind nie wirklich sicher"

Nach dem tödlichen Angriff berichten Betroffene von Angst, politischer Instrumentalisierung und wachsendem Hass.

Der Tagesspiegel
Mitte

Trauern im Tiergarten nach dem CSD-Anschlag: „Ich bin wegen der Opfer gekommen. Aber auch wegen mir selbst“

Der Tatort im Tiergarten ist nach dem Anschlag auf den Berliner CSD zum Ort der Trauer geworden. Hier sprechen Menschen über Angst, Zusammenhalt und politische Konsequenzen.

Süddeutsche Zeitung
Links

Debatte: Bloß nicht irritieren lassen

Seit dem Anschlag auf den CSD in Berlin wurde viel gemeint und noch mehr gefordert – immer streng entlang gewohnter Storys und Gewissheiten. An der Realität gefährdeter Menschen ändert all das: nichts.

Der Freitag
Links

Florian Schroeder: „Manche Linke sind blind dafür, dass Islamisten unsere Vielfalt hassen“

Nach der Attacke auf den CSD wirft Kabarettist Florian Schroeder in einem TikTok-Video Teilen der Linken vor, den politischen Islam über Jahre romantisiert zu haben. Was hat er gesehen, was andere angeblich nicht sehen wollten? Ein Gespräch Florian Schroeder gilt als einer der besten politischen Kabarettisten des Landes – klar links verortet und stets angriffslustig gegen rechts. Nach dem An

Junge Freiheit
Rechts

CSD-Anschlag Linke verschleiern islamistischen Extremismus

Auch wenn die Fakten zum CSD-Attentäter auf dem Tisch liegen, verdrehen und verdrängen Linke lieber die Fakten. Statt über Islamismus wollen sie lieber über „Männer“ reden. Der ÖRR hilft ihnen dabei gern. Dieser Beitrag CSD-Anschlag Linke verschleiern islamistischen Extremismus wurde veröffentlich auf JUNGE FREIHEIT .

Die Zeit
Mitte

Anschlag auf den CSD: Jetzt bloß nicht spalten lassen?

Das klingt gut. Aber nach dem Terroranschlag auf den CSD in Berlin braucht es eine neue Brandmauer – gegenüber dem reaktionären Islam.

Mittwoch, 29. Juli 2026

39 Artikel
Deutschlandfunk
Mitte

Berlin - Polizei und Justiz weisen nach CSD-Anschlag Kritik zurück

Nach dem Anschlag beim Christopher Street Day in Berlin hat die Polizei Vorwürfe zurückgewiesen, den mutmaßlichen Attentäter unzureichend überwacht zu haben. Polizeipräsidentin Slowik Meisel sagte im Innenausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses, man habe den Mann nicht aus dem Blick gelassen.

Deutschlandfunk
Mitte

Sicherheit - Hamburger Polizei verdoppelt Einsatzkräfte bei CSD-Veranstaltung

Nach dem Anschlag beim Christopher Street Day in Berlin hat die Polizei in Hamburg ihre Sicherheitsmaßnahmen für den CSD am kommenden Wochenende verstärkt.

Der Freitag
Links

Ritual | Nach dem CSD-Attentat: Braucht es wirklich mehr Polizei, um queere Menschen zu schützen?

Nach dem Anschlag auf den Christopher Street Day fordern Politiker reflexhaft mehr Befugnisse für Sicherheitsbehörden. Dabei war der mutmaßliche Attentäter den Behörden längst bekannt. Die eigentlich entscheidende Frage stellt kaum jemand In Berlin und darüber hinaus wird der Anschlag auf den CSD die queere Community noch sehr lange, vielleicht sogar für immer beschäftigen. Wie konn

taz – die tageszeitung
Links

Politische Debatte nach dem CSD-Anschlag: „Es geht in den ersten Tagen häufig um symbolische Politik“

Dass nach dem Anschlag das Thema „innere Sicherheit“ wieder in aller Munde ist, nützt vor allem der AfD, sagt Politikwissenschaftler Thorsten Faas. mehr...

nd (neues deutschland)
Links

Anschlag auf CSD | CSD-Anschlag: »Behördenversagen zu attestieren, ist verfrüht«

Radikalisierungsforscher Nader Hotait über die Hintergründe des Anschlags auf den Berliner CSD und die Frage nach Behördenversagen

Der Tagesspiegel
Mitte

Fußfesseln, Überwachung, Strafrecht?: Wir müssen über Islamismus reden – nicht über neue Gesetze

Polizei und Justiz allein werden Anschläge wie den auf den CSD in Berlin nicht verhindern können. Die Debatte über schärfere Maßnahmen ist verständlich. Doch sie geht am Kern des Problems vorbei.

Der Tagesspiegel
Mitte

Hat die CDU ein Glaubwürdigkeitsproblem?: Das schwierige Verhältnis zwischen Partei und queerer Community

Rhetorische Fehlgriffe, Mittelkürzungen, keine Flagge auf dem Reichstag zum CSD: Für viele klingt die Solidarität der CDU nach dem CSD-Anschlag schal. Es lohnt jedoch ein differenzierter Blick.

n-tv
Mitte

"Für uns so nicht erkennbar": Polizei sah keine Hinweise auf Planung des CSD-Anschlags

Bei dem Anschlag auf den CSD in Berlin stirbt ein Mensch, mehrere werden verletzt. Der Attentäter ist der Polizei bekannt, wird sogar als Hochrisikofall eingestuft. Die Beamten observieren Abdul Ballout zwar, sie finden aber offenbar keine Anhaltspunkte für schärfere Maßnahmen.

Süddeutsche Zeitung
Links

Nach CSD-Anschlag in Berlin: Prien verspricht mehr Geld zur Verhinderung von Extremismus

Die Familienministerin hat angekündigt, fünf Millionen Euro zusätzlich für Deradikalisierung auszugeben. Mehr Unterstützung für queere Projekte soll es aber nicht geben.

Der Freitag
Links

Andre Lehmann vom LSVD⁺ fordert nach CSD-Attentat: „Wir müssen auch an die Verfassung ran“

Eine Frau ist tot, die queere Community trauert – doch kaum einer spricht über die Opfer der CSD-Tragödie. LSVD⁺-Vorstand Andre Lehmann erklärt, warum ihn das wütend macht und was er von Friedrich Merz und Karin Prien fordert. Ein Gespräch Tage nach dem Anschlag auf den Christopher Street Day in Berlin sitzt der Schock noch tief. Eine Frau ist tot – eine Mutter, die einfach nur mit ihrer Toc

Deutschlandfunk
Mitte

Berliner Morgenpost - Vater von mutmaßlichem CSD-Attentäter soll schwul sein

Einem Medienbericht zufolge hat der mutmaßliche deutsch-libanesische CSD-Attentäter neben dem dschihadistischen auch ein persönliches Motiv gehabt.

Tagesschau (ARD)
Mitte

Berliner Justiz wehrt sich gegen Kritik nach CSD-Anschlag

Den mutmaßlichen Attentäter vom CSD in Berlin hatten die Behörden im Blick - dennoch kam es zum Anschlag. Nach lauter Kritik weist die Berliner Justiz Vorwürfe zurück. Die öffentliche Auseinandersetzung sei zu "undifferenziert".

Frankfurter Rundschau
Links

Grünen-Chef Banaszak zerreißt linke Islamismus-Verharmlosung – „Hanebüchen“

Grünen-Chef Banaszak nennt die SPD-Reaktion auf den CSD-Anschlag „hanebüchen“ – und stellt unbequeme Frage zum Behördenversagen.

Der Tagesspiegel
Mitte

Islamistischer Terrorismus: Polizei: Vor CSD-Anschlag keine Hinweise auf Planung

Trotz Überwachung und Einstufung als Hochrisikofall: Die Polizei fand laut Polizeipräsidentin Slowik Meisel keine Anhaltspunkte für eine unmittelbar bevorstehende Straftat.

Junge Freiheit
Rechts

Kein Wort über Islamismus Queer-Beauftragte verlangt nach CSD-Anschlag Durchgreifen gegen „Hassrede“

Statt über den Attentäter zu sprechen, verlangt Die Queer-Beauftragte der Bundesregierung nach dem Terrorakt auf den CSD in der Hauptstadt ein stärkeres Vorgehen gegen „Hassrede“. Berlins Bürgermeister Wegner will mehr Islamunterricht in Schulen. Dieser Beitrag Kein Wort über Islamismus Queer-Beauftragte verlangt nach CSD-Anschlag Durchgreifen gegen „Hassrede“ wurde veröffentlich auf JUNGE FREIHEI

BILD
Rechts

Nach CSD-Anschlag - Wegner will Islamunterricht an Berliner Schulen

Nach dem CSD-Anschlag fordert Kai Wegner Islamunterricht als Schutz vor Radikalisierung.

taz – die tageszeitung
Links

Nach dem CSD-Anschlag: Blumenmeer am Brandenburger Tor

Auch drei Tage nach dem Anschlag trauern Menschen am Tatort und am Brandenburger Tor. Viele sorgen sich zudem um die Auswirkungen auf die Gesellschaft. mehr...

n-tv
Mitte

Folgen des CSD-Attentats: Miersch will Polizeigesetze der Bundesländer prüfen lassen

Als Konsequenz aus dem islamistischen CSD-Anschlag will Miersch die unterschiedlichen Polizeigesetze der Bundesländer auf den Prüfstand stellen. Mit Blick auf die Personalquerelen in der CDU erwartet der SPD-Fraktionschef, dass jetzt wieder Ruhe einkehrt.

Junge Freiheit
Rechts

Von YouTuber bis Innenminister Nach CSD-Anschlag gedeihen Verschwörungstheorien

Schon kurz nach dem Berliner CSD-Anschlag kursiert unter Linken die Verschwörungstheorie, die AfD könnte damit zu tun haben. Auch der Bundesinnenminister macht dazu eine höchst unglückliche Figur. Wie groß kann politische Verblendung sein? Ein Kommentar von Laila Mirzo. Dieser Beitrag Von YouTuber bis Innenminister Nach CSD-Anschlag gedeihen Verschwörungstheorien wurde veröffentlich auf JUNGE FREI

Tagesschau (ARD)
Mitte

Nach CSD-Anschlag: Prien will Programme gegen Radikalisierung stärken

Der mutmaßliche Attentäter vom Berliner CSD hatte sich früh radikalisiert. Als Konsequenz aus dem Anschlag will Familienministerin Prien Programme stärken, die solche Jugendliche aus dem Extremismus zurückholen sollen.

Der Tagesspiegel
Mitte

Queere Muslime erzählen: „Debatten über Migration machen die Ziel­scheibe auf meinem Rücken noch größer“

Zu arabisch für die einen, zu queer für die anderen: Drei Menschen aus Berlin erzählen, wie sich ihr Alltag seit dem CSD-Anschlag verändert hat.

Deutschlandfunk
Mitte

Nach CSD-Anschlag - Familienministerin Prien will Demokratie-Programm nachschärfen

Nach dem CSD-Anschlag in Berlin hat Familienministerin Prien Änderungen am Förderprogramm "Demokratie leben!" angekündigt.

Deutschlandfunk
Mitte

Nach Anschlag in Berlin - Verband Queere Vielfalt: Anschlag nur "Spitze des Eisbergs" - dauerhafter Einsatz der Politik gefordert

Der Verband Queere Vielfalt erwartet nach dem Anschlag am Rande des CSD in Berlin dauerhaft mehr Einsatz für zusätzlichen Schutz.

Deutschlandfunk
Mitte

Kommentar - Anschlag auf CSD in Berlin: Solidarität braucht mehr als warme Worte

Nach dem mutmaßlich islamistischen Anschlag auf den CSD in Berlin wird über politische Konsequenzen diskutiert. Wichtig ist auch, dass bei all dem die Opfer – queere Menschen – nicht aus dem Blick geraten. Kommentar von Alexander Moritz

Süddeutsche Zeitung
Links

CSD-Anschlag in Berlin: Prien will mehr Geld für Angebote gegen Radikalisierung bereitstellen

Fünf Millionen Euro erwägt die Familienministerin aus den Mitteln des Förderprogramms „Demokratie leben“ umzuschichten. Zwei Cousins des mutmaßlichen CSD-Attentäters kämpften für den IS in Syrien und im Irak.

Die Zeit
Mitte

Abdul B.: »Ich will kämpfen und nicht nur herumsitzen«

Abdul B., der Attentäter vom CSD, radikalisierte sich mitten in Berlin. Der deutsche Rechtsstaat setzte ihm sein gesamtes Instrumentarium entgegen – erfolglos.

taz – die tageszeitung
Links

+++ Nach CSD-Anschlag +++: Mehr Geld für queere Projekte versprochen

CDU-Familienministerin Karin Prien will 5 Millionen Euro zur Verfügung stellen. Die Berliner Linken-Kandidatin, Elif Eralp, fordert Aufklärung. mehr...

Frankfurter Allgemeine
Rechts

Deutschland-Liveblog: Fußfessel für Gefährder? Grüne kritisieren Dobrindts Pläne

Von Notz: Lange Haftstrafen für Heranwachsende können Radikalisierung beschleunigen +++ Zwei Cousins von Ballout sollen für den IS gekämpft haben +++ Bekennervideo aufgetaucht +++ alle Entwicklungen im Liveblog

taz – die tageszeitung
Links

Nach Angriff auf CSD: Welche Rolle spielte der Libanon?

Der Angreifer Abdul B. reiste laut Staatsanwaltschaft im Mai vergangenen Jahres in den Libanon. Rekrutierte ihn dort die Terrorgruppe Islamischer Staat? mehr...

Die Zeit
Mitte

CSD-Anschlag in Berlin: Karin Prien stellt mehr Geld gegen Radikalisierung in Aussicht

Nach dem CSD-Anschlag will die Bundesfamilienministerin Deradikalisierungsangebote fördern. Dafür könnten Mittel aus dem Programm »Demokratie leben!« genutzt werden.

Frankfurter Allgemeine
Rechts

CSD-Anschlag in Berlin: Was Jugendliche wirklich in die Radikalisierung treibt

Nach Gewalttaten wie beim CSD in Berlin suchen wir meist nach der Ideologie des Täters. Ein Kinder- und Jugendpsychiater erklärt, warum das zu kurz greift: Die Wurzel von Radikalisierung liegt nicht in der Religion oder Politik.

Der Spiegel
Links

CSD-Anschlag: Islamismusexperte warnt vor Radikalisierung weiterer junger Männer

Der CSD-Anschlag bringt Debatten über deutschen Islamismus wieder aufs Tableau. Der Islamwissenschaftler Jaraba will Moscheen besser einbeziehen, der Antisemitismusbeauftragte Klein setzt hingegen auf mehr Härte.

Der Tagesspiegel
Mitte

Der Checkpoint am Morgen: „Freiheit statt Islamismus“

+ CDU will alle Gefährder mit Fußfesseln überwachen + Freie Parkplätze und noch immer keine Regelung für Gäste + BVG-Chef Henrik Falk sortiert CDs +

Deutschlandfunk
Mitte

Nach CSD-Anschlag - Antisemitismusbeauftragter für Verschärfung des Strafrechts, Queerbeauftragte fordert besseren Schutz

Der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Klein, fordert nach dem islamistischen Terroranschlag am Rande des Berliner CSD eine Verschärfung des Strafrechts.

Deutschlandfunk
Mitte

Berlin - CSD-Anschlag wieder kurz vor Wahlen: Politik prüft Zusammenhang

Der Zeitpunkt des CSD-Anschlags kurz vor anstehenden Wahlen hat erneut Manipulationsbefürchtungen in der Politik ausgelöst.

Deutschlandfunk
Mitte

Grüne - Trotz Verurteilung des CSD-Anschlags: Özdemir attackiert Islamverbände

Baden-Württembergs Ministerpräsident Özdemir hat sich unzufrieden über die Stellungnahmen muslimischer Verbände zum Terroranschlag auf den Berliner Christopher-Street-Day geäußert.

Der Tagesspiegel
Mitte

Islamistischer Terrorismus: CSD-Anschlag: Innensenatorin und Polizei beantworten Fragen

Nach dem CSD-Anschlag gibt es noch viele Unklarheiten. Der Innenausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses kommt daher zu einer Sondersitzung zusammen. Außerdem rückt das Thema Prävention in den Fokus.

Der Tagesspiegel
Mitte

Nach dem CSD-Anschlag: Brandenburgs SPD-Fraktion: Alles gesetzlich Mögliche tun

Nach dem Anschlag am Rande des CSD in Berlin dringt die CDU-Fraktion im Brandenburger Landtag auf ein schärferes Jugendstrafrecht. Wie beurteilt das die SPD-Fraktion?

Handelsblatt
Rechts

Islamistischer Terrorismus: CSD-Anschlag: Innensenatorin und Polizei beantworten Fragen

Nach dem CSD-Anschlag gibt es noch viele Unklarheiten. Der Innenausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses kommt daher zu einer Sondersitzung zusammen. Außerdem rückt das Thema Prävention in den Fokus.

Dienstag, 28. Juli 2026

30 Artikel
Die Zeit
Mitte

CSD-Anschlag in Berlin: Grüne kritisieren Dobrindts Pläne für härteres Strafrecht

Der Bundesinnenminister fordert nach dem CSD-Anschlag Fußfesseln für Gefährder. Grünenpolitiker Konstantin von Notz sieht den Plan skeptisch.

Deutschlandfunk
Mitte

Nach CSD-Anschlag - Verband fordert Maßnahmen zum Schutz queerer Menschen

Seit Jahren beobachtet der Verband Queere Vielfalt eine immer stärkere Gewalt gegen die Community. Nach dem CSD-Anschlag fordert Sprecherin Kerstin Thost von der Politik konsequente Maßnahmen - und eine klare Benennung, wer Ziel des Anschlags war. Buschert, Fanny

Die Welt
Rechts

„Hanebüchen“, „Wortklauberei“ – Grünen-Chef schießt gegen Islamismus-Verharmlosung unter Linken

Ungewohnt deutliche Kritik richtet Felix Banaszak an das linke Lager: Wer Islamismus als Motiv des Anschlags auf den CSD verschweige, betreibe „Wortklauberei“. Er fordert eine „Vollstreckungsoffensive“.

Der Tagesspiegel
Mitte

Zehn-Punkte-Plan „gegen islamistischen Terror“: Berliner CDU will alle Gefährder mit Fußfesseln und KI überwachen

Nach dem Anschlag beim CSD fordert die Hauptstadt-CDU frühe Prävention durch „Verfassungspatriotismus“ und schärfere Gesetze bis zum Strafrecht. Die Devise: „Freiheit statt Islamismus“.

Frankfurter Allgemeine
Rechts

Christopher Street Day: Wie die AfD auf den Berliner Anschlag reagiert

AfD-Politiker schimpfen nach dem Berliner Anschlag nicht nur auf das Milieu des Täters. Sie kritisieren auch „Berufsschwule“ und den Verfassungsschutz.

Frankfurter Allgemeine
Rechts

Christopher Street Day: Wie die AfD auf den Berliner Anschlag reagiert

AfD-Politiker schimpfen nach dem Berliner Anschlag nicht nur auf das Milieu des Täters. Sie kritisieren auch „Berufsschwule“ und den Verfassungsschutz.

Tagesschau (ARD)
Mitte

Nach CSD-Attentat: Verschärfungen im Polizei- und Strafrecht machbar?

Nach dem Anschlag am Rande des CSD in Berlin werden Verschärfungen im Polizeirecht und im Strafrecht diskutiert. Worum geht es genau und welche Forderungen sind wirklich umsetzbar? Von Antonetta Stephany und Björn-Hendrik Otte.

taz – die tageszeitung
Links

Queere Community nach dem CSD-Attentat: Von Trauer zu Wut zu Widerstand

Nach dem Attentat auf den CSD sitzt der Schock tief. Doch die queere Community hält dagegen: Drei Menschen erzählen von Solidarität und dem Mut, weiterzumachen. mehr...

Der Tagesspiegel
Mitte

„Wir müssen darüber genauso sprechen wie über andere Extremismen auch“: Berlins politische Linke ringt um den Umgang mit dem Islamismus

Der Anschlag auf den CSD war islamistisch motiviert. Doch manche Linke tun sich schwer, das zu benennen. Nach Äußerungen des Queerbeauftragten schaltet sich nun der SPD-Landeschef ein.

taz – die tageszeitung
Links

Reaktionen auf den CSD-Anschlag: Hauptsache, die anderen sind schuld

CDU und Linkspartei zeigen mit dem Finger aufeinander und versuchen, aus dem Terror Kapital zu schlagen. Dem Schutz queeren Lebens ist damit nicht gedient. mehr...

Deutschlandfunk
Mitte

Extremismusforschung - Wieso Islamisten Rechtspopulisten an der Macht wollen

Der CSD-Anschlag in Berlin hat erneut Debatten über Wechselwirkungen von Islamisten und Rechtsextremisten ausgelöst. Die Partei Die Linke in Berlin-Neukölln hatte kurz nach der Tat für Empörung gesorgt.

Deutschlandfunk
Mitte

Grüne - Trotz Verurteilung des CSD-Anschlags: Özdemir attackiert Islamverbände

Baden-Württembergs Ministerpräsident Özdemir hat sich unzufrieden über die Stellungnahmen muslimischer Verbände zum Terroranschlag auf den Berliner Christopher-Street-Day geäußert.

Frankfurter Rundschau
Links

Poseck: Islamismus und Rechtsextremismus bedrohen queere Menschen

Hessens Innenminister Roman Poseck sieht nach dem Anschlag am Rande des CSD in Berlin eine Gefahr aus zwei Richtungen. Beide Ideologien strebten einen Gleichlauf von Lebensentwürfen an und wollten dies teils gewaltsam durchsetzen.

Junge Freiheit
Rechts

„Ausländische Kräfte“ Lauterbach verbreitet Verschwörungstheorie über CSD-Attentat

Karl Lauterbach ist einer heißen Fährte auf der Spur. Es sei „sehr denkbar“, dass Russland hinter dem islamistischen Terroranschlag auf den CSD stecke. Beweise – oder wenigstens Indizien – liefert er dafür keine. Dieser Beitrag „Ausländische Kräfte“ Lauterbach verbreitet Verschwörungstheorie über CSD-Attentat wurde veröffentlich auf JUNGE FREIHEIT .

Der Tagesspiegel
Mitte

Ozan Zakariya Keskinkılıç zum CSD-Anschlag: „Ich habe Sorge, dass nächste Woche alles wieder vergessen ist“

Der Berliner Schriftsteller ist queer und Muslim. Er kritisiert die politische Instrumentalisierung des CSD-Attentats und fragt: Wie funktioniert das mit dem Miteinander nach einem solchen Anschlag?

Tagesschau (ARD)
Mitte

Reaktion auf CSD-Anschlag: "Queerfeindlichkeit beim Namen nennen"

Mehr Ehrlichkeit von der muslimischen Gemeinschaft - das verlangt Eren Güvercin von der Alhambra-Gesellschaft nach dem CSD-Anschlag. Queerfeindlichkeit sei Realität. Darüber hinaus warnt er vor "enthemmten" Islamisten in Sozialen Netzwerken.

Frankfurter Rundschau
Links

Merz-Reaktion auf CSD-Anschlag: Queere stellen sich gegen Kanzler – „erbärmlich“

Nach dem Anschlag auf den CSD in Berlin folgen Erklärungen von Kanzler Merz. Kritik kommt von Vertreter:innen aus der queeren Community.

Der Tagesspiegel
Mitte

Berlin / Brandenburg: Mutmaßlicher CSD-Täter soll Polizisten angegriffen haben

Mutmaßlicher CSD-Täter soll Polizisten angegriffen haben

Deutschlandfunk
Mitte

CSD - Liberal-muslimische Alhambra-Gesellschaft: Klare Haltung gegen Queerfeindlichkeit

Nach dem Anschlag beim CSD in Berlin hat die liberal-muslimische Alhambra-Gesellschaft zu einer klaren Haltung gegen Islamismus aufgerufen.

n-tv
Mitte

Anschlag auf Berliner CSD: Wie groß ist der Queerhass unter Islamisten?

Ein verurteilter Islamist, möglicher Hass auf queeres Leben – und viele offene Fragen: Was trieb den Berliner Attentäter an? Zahlen und Studien zeichnen ein verstörendes Bild wachsender queerfeindlicher Gewalt.

Deutschlandfunk
Mitte

Nach CSD-Anschlag - Warum Muslime mehr über Queerfeindlichkeit sprechen sollten

Nach dem CSD-Anschlag erwarte die queere Community Solidarität und keine Floskeln, sagt Eren Güvercin von der Alhambra-Gesellschaft. Er fordert, in Moscheen und unter Muslimen offen über Queerfeindlichkeit zu sprechen. Heinlein, Stefan

Deutschlandfunk
Mitte

Anschlag auf CSD - SPD fordert Diskriminierungsverbot für Queere im Grundgesetz

Nach dem Attentat auf den CSD in Berlin hat die SPD einen neuen Anlauf für ein verfassungsrechtliches Verbot von Diskriminierungen aufgrund der sexuellen Identität angekündigt.

Deutschlandfunk
Mitte

Nach CSD-Anschlag - Dobrindt drängt auf Fußfessel für Gefährder

Nach dem CSD-Anschlag drängt Bundesinnenminister Dobrindt darauf, die Möglichkeiten für den Einsatz von Fußfesseln auszubauen.

Deutschlandfunk
Mitte

Nach CSD-Anschlag - "Katastrophe" - "tödlicher Fehler": Scharfe Kritik an Berliner Amtsgericht wegen Freilassung des mutmaßlichen Attentäters im Mai

Nach dem Anschlag am Rande des Berliner Christopher Street Days sieht sich das Amtsgericht Tiergarten massiven Vorwürfen ausgesetzt, weil es den mutmaßlichen Täter erst im Mai auf freien Fuß gesetzt hatte.

Deutschlandfunk
Mitte

Medienberichte - CSD-Attentäter war offenbar schon seit Wochen als islamistische "Hochrisiko-Person" eingestuft

Der Berliner CSD-Attentäter war laut Medienrecherchen von den Sicherheitsbehörden seit Wochen als islamistische sogenannte "Hochrisiko-Person" eingestuft.

Deutschlandfunk
Mitte

Gesellschaft - Berliner CSD-Verein warnt nach Anschlag vor Spaltung und Hass gegen Muslime

Der Berliner CSD-Verein hat nach dem Anschlag am Rande des Christopher Street Days vor einer Instrumentalisierung der Tat gegen Muslime gewarnt.

Die Zeit
Mitte

Anschlag am Rande des CSD: Was der CSD-Anschlag für Feste im Nordwesten bedeutet

Neue Zürcher Zeitung
Rechts

DER ANDERE BLICK - «So kurz vor den Wahlen...»: Nach dem Anschlag auf den CSD kursieren Verschwörungstheorien. Das ist verstörend

Plötzlich sind Russland, die AfD oder Israel am islamistischen Anschlag in Berlin schuld: Wenn die Realität nicht zum Weltbild passt, wird sie eben umgebogen.

BILD
Rechts

Nach CSD-Terror - Was muss jetzt passieren? Wie sicher ist die Hauptstadt?

Nach dem CSD-Anschlag fordern Kanzler, Minister und Bürgermeister härtere Maßnahmen.

Die Zeit
Mitte

Anschlag in Berlin: Dobrindt fordert nach Anschlag auf CSD härteren Umgang mit Gefährdern

Alexander Dobrindt will nach dem Angriff eine Präventivhaft für Gefährder einführen. Hamburgs Justizsenatorin verlangt eine Aufarbeitung und warnt vor frühen Forderungen.

Montag, 27. Juli 2026

13 Artikel
Der Spiegel
Links

Dobrindt will Fußfesseln und Präventivhaft für Gefährder

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt kündigt nach dem Anschlag auf den Berliner CSD ein härteres Vorgehen gegen sogenannte Gefährder an. Widerspruch kommt aus Hamburg.

Der Tagesspiegel
Mitte

Nach Anschlag in Berlin: Grünen-Politikerin Gallina: Anschlag intensiv aufarbeiten

Nach dem tödlichen Anschlag auf den Christopher Street Day in Berlin ist eine Debatte über Rechtsverschärfung entbrannt. Die Vorsitzende der Justizministerkonferenz will den Fall erst analysieren.

Die Welt
Rechts

„Seit 10 Jahren haben wir diese Situation im Land“ – Schulze und Siegmund streiten über CSD-Anschlag

Der Terroranschlag auf Berlin und das Personalchaos in der Union bestimmen auch den Landtagswahlkampf in Sachsen-Anhalt. Bei der RND-Wahlarena liefern sich Ministerpräsident Sven Schulze und AfD-Herausforderer Ulrich Siegmund ein hartes Duell über innere Sicherheit, Migration und Wirtschaft.

taz – die tageszeitung
Links

Nach dem Anschlag auf den CSD: Das war kein Versagen des Multikulturalismus

Unser Autor ist eine queere Person of Color. Seine Wut richtet sich gegen rechte Instrumentalisierung des Terrors und die Ideologie der Islamisten. mehr...

Die Welt
Rechts

„Alle im Widerstand gegen das Patriarchat – da darf der Islamist sich auch mit einreihen“

Jan Fleischhauer kritisiert die Linke für ihre Haltung zum islamistischen Anschlag beim Berliner CSD. Er warnt vor einer ideologischen Verharmlosung der Täter und fordert eine realistische Feindbildanalyse.

Deutschlandfunk
Mitte

CSD-Anschlag - Kommentar: Solidarität braucht mehr als warme Worte

Einige Beileidsbekundungen nach dem Anschlag auf den Berliner CSD klingen schal. Etwa die der AfD oder von Bundeskanzler Friedrich Merz, der vermeidet auszusprechen, wem die Gewalt galt. Umso wichtiger ist, dass die politische Mitte Antworten gibt. Alexander Moritz

Die Welt
Rechts

„Das ist für meine Begriffe eine Relativierung dieses Anschlags“

Sebastian Geisler kritisiert Friedrich Merz’ Trauerrede nach dem Anschlag auf dem CSD in Berlin. „Er zieht eine direkte Linie von irgendwelchen fragwürdigen Aussagen zu einem islamistischen Terroranschlag“, so der „Bild“-Politikredakteur.

taz – die tageszeitung
Links

Militanter Islamismus in Berlin: Verstreut, aber gefährlich

Die militant islamistische Szene in Berlin gilt als versprengt. IS-Propaganda ist aber weiter wirkmächtig und gefährlich, wie der CSD-Anschlag zeigt. mehr...

Die Welt
Rechts

Wenn ein islamistischer Anschlag mit „Erstarken der Rechten“ erklärt wird

Nach dem Islamisten-Anschlag auf den CSD lösen der Berliner Queerbeauftragte und ein Linke-Bezirksverband heftige Kritik mit ihren Reaktionen aus. Ein Extremismus-Forscher erklärt, welche Gedankenwelt dahinterstehe.

Frankfurter Rundschau
Links

„Realitätsverweigerung“: Statement der Linken zum CSD-Anschlag sorgt für Kopfschütteln

Die Linke aus Neukölln reagiert mit einem Statement auf den Anschlag auf den CSD in Berlin. Dieses sorgt für Kopfschütteln. Auch aus der Politik kommt deutliche Kritik.

Der Tagesspiegel
Mitte

Wahlkampf in Berlin: Wird der CSD-Anschlag zum Booster für die AfD?

Der CDU-Kandidat schießt gegen Grüne und Linke, die AfD fordert „Sofortmaßnahmen“. Acht Wochen vor der Wahl verändert der Anschlag den Wahlkampf in Berlin.

Frankfurter Allgemeine
Rechts

Medien über Terror gegen CSD: Aus dem „Vorfall“ wird ein „Anschlag“

Um was genau es sich bei dem Terroranschlag auf den CSD in Berlin handelte, konnten „die“ Medien nicht sofort wissen. Wie haben sie berichtet?

Deutschlandfunk
Mitte

Kommentar zum CSD-Anschlag - Diese Tat richtet sich gegen uns alle

Der Terroranschlag auf den Berliner Christopher Street Day (CSD) mit einer Toten und mehreren Verletzten sollte nicht allein eine Minderheit treffen. Er war ein Angriff auf unsere Art, miteinander zu leben. Von Gudula Geuther