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Razzia bei der Deutschen Bank wegen Verdacht auf Steuerhinterziehung

Ermittler von Staatsanwaltschaft und Steuerfahndung haben die Zentrale der Deutschen Bank in Frankfurt am Main durchsucht. Der Verdacht richtet sich gegen möglicherweise rechtswidrige Steuergeschäfte der Postbank aus den Jahren 2008 bis 2010, sogenannte Cum-Cum-Geschäfte. Der Schaden für den Fiskus wird auf Hunderte Millionen Euro geschätzt; eine Quelle nennt konkret 375 Millionen Euro. Unter den Beschuldigten soll auch ein Topmanager der Deutschen Bank sein.

Bias-Analyse

  • So berichten die Seiten

    Die linke Seite arbeitet mit konkreten Zahlen (über 300 Millionen Euro) und nennt explizit die Beschuldigtenzahl sowie die Rolle eines Topmanagers – sie macht die Personalverantwortung deutlich. Die mittige Berichterstattung bleibt vorsichtiger formuliert (»Hunderte Millionen Euro«, »so der Verdacht«) und konzentriert sich auf die Fakten der Durchsuchung selbst. Die rechte Seite gibt zwar die höchste Schadensersatzsumme an (375 Millionen Euro), berichtet aber knapper und erwähnt zusätzlich den historischen Namen der Operation.

  • Woran sich die Geister scheiden

    Der größte Unterschied liegt darin, dass die linke Berichterstattung die Verantwortung einzelner Personen stärker in den Vordergrund rückt (»Topmanager«, »zehn Beschuldigte«), während die Mitte und Rechts die Durchsuchung und den Tatvorwurf selbst als Nachrichten-Kern behandeln, ohne die Personalfrage zu betonen.

  • Worin sich alle einig sind

    Alle Seiten berichten übereinstimmend von einer Razzia bei der Deutschen Bank in Frankfurt am Main, nennen Steuerfahndung und Staatsanwaltschaft als Ermittler und ordnen den Verdacht in die Postbank-Steuergeschäfte aus früheren Jahren ein.

Quellen nach Spektrum

8 Artikel

Mittwoch, 22. Juli 2026

8 Artikel
Deutschlandfunk
Mitte

Frankfurt - Ermittler durchsuchen Deutsche Bank

Ermittler von Staatsanwaltschaft und Steuerfahndung haben die Zentrale der Deutschen Bank in Frankfurt am Main durchsucht.

Deutschlandfunk
Mitte

Frankfurt - Ermittler durchsuchen Deutsche Bank

Ermittler von Staatsanwaltschaft und Steuerfahndung durchsuchen seit heute früh die Zentrale der Deutschen Bank in Frankfurt am Main.

Die Welt
Rechts

Razzia bei der Deutschen Bank – „Sprechen von einem Steuerschaden von 375 Millionen Euro“

Auf der Suche nach Beweisen für fragwürdige Aktiengeschäfte aus früheren Postbank-Zeiten haben Ermittler die Zentrale der Deutschen Bank durchsucht. „Das Ganze nannte sich ‚Aktion Riesling’ damals“, so Reporter Christian Schmidt im Gespräch mit Dietmar Deffner.

Die Zeit
Mitte

Frankfurt am Main: Behörden durchsuchen Zentrale der Deutschen Bank

In Frankfurt am Main hat es laut Medienberichten eine Razzia in der Zentrale der Deutschen Bank gegeben. Dabei soll es um sogenannte Cum-Cum-Geschäfte der Postbank gehen.

Tagesschau (ARD)
Mitte

Verdacht auf Cum-Cum-Geschäfte: Ermittler durchsuchen Deutsche Bank

Ermittler durchsuchen seit dem Morgen Büros der Deutschen Bank: Es geht um möglicherweise rechtswidrige Steuergeschäfte der Postbank. Der Schaden für den Fiskus soll sich auf Hunderte Millionen Euro belaufen, so der Verdacht. Von P. Blum und V. von Ondarza.

Neue Zürcher Zeitung
Rechts

KURZMELDUNGEN - Wirtschaft: Durchsuchungen bei der Deutschen Bank – Verdacht der Steuerhinterziehung

Dies sind die neuesten Meldungen.

Der Spiegel
Links

Deutschen Bank: Steuerfahnder durchsuchen Zentrale

Die Deutsche Bank kommt nicht zur Ruhe: Seit den Morgenstunden findet laut Medienberichten eine Razzia in den Büros des Bankhauses statt. Es geht um den Verdacht der Steuerhinterziehung.

Süddeutsche Zeitung
Links

Steuerhinterziehung: Mehr als 300 Millionen Euro Schaden – Ermittler durchsuchen Deutsche Bank

Im Fokus stehen fragwürdige Steuergeschäfte der Postbank zwischen 2008 und 2010. Unter den zehn Beschuldigten ist offenbar auch ein Topmanager der Deutschen Bank.