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Prozess gegen mutmaßlichen 9/11-Planer Khalid Sheikh Mohammed soll 2028 beginnen

Khalid Sheikh Mohammed, der als Hauptplaner der Terroranschläge vom 11. September 2001 gilt, sitzt seit 2006 im US-Gefangenenlager Guantanamo. Ein Prozess gegen ihn soll nun 2028 beginnen.

Bias-Analyse

  • So berichten die Seiten

    Die linke Berichterstattung betont, dass der Prozess »näher rückt«, und nennt Mohammed »Chefplaner«. Die rechte Berichterstattung hebt stärker hervor, dass Mohammed »zwanzig Jahre« festgehalten wurde und nun »endlich« vor Gericht kommt; sie beschreibt ihn als »kuwaitischen Architekten« und erwähnt explizit, dass er »einer der letzten verbliebenen Terrorverdächtigen« ist. Während die linke Seite die chronologische Entwicklung in den Fokus setzt, akzentuiert die rechte Seite die Dauer der Inhaftierung und die Frage der Justizgebarung.

  • Woran sich die Geister scheiden

    Die rechte Berichterstattung stellt die lange Wartezeit und die fehlende gerichtliche Verhandlung als beachtenswertes Problem dar (»endlich«, »zwanzig Jahre«), während die linke Seite diese Verzögerung nicht besonders markiert, sondern sich auf den bevorstehenden Prozessstart konzentriert.

  • Worin sich alle einig sind

    Beide Seiten berichten, dass Khalid Sheikh Mohammed für die 9/11-Anschläge als verantwortlich gilt und seit Jahren in Guantanamo inhaftiert ist; beide konstatieren, dass ein Prozess ansteht oder nahe bevorsteht.

Quellen nach Spektrum

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