Merz äußert sich erstmals zum Fall Fernandes/Ulmen im Bundestag
Während der Regierungsbefragung im Bundestag am 25. März 2026 äußerte sich Bundeskanzler Friedrich Merz erstmals zum Fall Fernandes/Ulmen und zum Thema sexualisierter digitaler Gewalt. Auf eine Frage der Grünen-Abgeordneten Lena Gumnior, warum er bisher geschwiegen habe, verwies Merz auf das in der vergangenen Wahlperiode verabschiedete Gewalthilfegesetz sowie einen am selben Tag beschlossenen Gesetzentwurf zur Unterstützung von Gewalt- und Sexualstraftatopfern und auf die geplante Speicherung von IP-Adressen zur Strafverfolgung. Auf eine Frage der CSU-Abgeordneten Susanne Hierl sprach Merz von einer 'explodierenden Gewalt' in der Gesellschaft und erklärte, ein beachtlicher Teil dieser Gewalt komme aus den Gruppen der Zuwanderer. Die Grünen-Abgeordneten Robin Wagener und Gumnior kritisierten die Äußerungen des Kanzlers.