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Israelischer Sicherheitsminister Ben-Gvir fordert Tötungen im Gazastreifen – deutsche Reaktionen

Der israelische Sicherheitsminister Itamar Ben-Gvir hat in einem Podcast Forderungen nach Tötungen im Gazastreifen geäußert. Er sprach von »30 bis 40« Menschen pro Nacht und charakterisierte bestimmte Personen als »nicht einmal Menschen«. Diese Äußerungen haben in Deutschland parteiübergreifend Empörung ausgelöst, deutsche Politiker fordern EU-Sanktionen gegen den Minister.

Bias-Analyse

  • So berichten die Seiten

    Die linke Seite konzentriert sich auf Ben-Gvirs Ideologie und die Entmenschlichungsrhetorik, die rechte Seite dagegen präsentiert seine Aussagen eher als charakteristische Provokation eines bekannten Politikers. Die mittigen Quellen rücken nicht Ben-Gvir selbst in den Fokus, sondern die deutsche Reaktion und mögliche politische Konsequenzen.

  • Woran sich die Geister scheiden

    Der grundsätzliche Unterschied liegt darin, ob Ben-Gvirs Äußerungen als Ausdruck einer gefährlichen ideologischen Position (linke Sicht) oder als typische Provokation einer polarisierenden Persönlichkeit (rechte Sicht) interpretiert werden – oder ob das deutsche politische Echo im Mittelpunkt stehen soll (mittiger Fokus).

  • Worin sich alle einig sind

    Alle Quellen berichten übereinstimmend, dass Ben-Gvir in einem Podcast Tötungen im Gazastreifen gefordert hat, die Zahl »30 bis 40« nennt und dass diese Aussagen in Deutschland Reaktionen ausgelöst haben.

Quellen nach Spektrum

25 Artikel

Mittwoch, 19. August 2026

7 Artikel
Der Spiegel
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Eklat um Itamar Ben-Gvir: Deutschlands neue Schärfe gegen Israel

Gezielte Sanktionen der EU gegen Israels rechtsextremen Sicherheitsminister waren bisher auch wegen der Position der Bundesregierung nicht denkbar. Die jüngsten Äußerungen des Politikers bringen offenbar Bewegung in die Sache.

Süddeutsche Zeitung
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Podcast: „Auf den Punkt“: Was Sanktionen gegen Israels rechtsextremen Minister Ben-Gvir bringen würden

Der israelische Polizeiminister fordert, jede Nacht 30 bis 40 Palästinenser im Gazastreifen zu töten. Die Bundesregierung reagiert mit deutlichen Worten.

Der Spiegel
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Israel: Friedrich Merz verurteilt Aussagen von Itamar Ben-Gvir

Israels Sicherheitsminister Ben-Gvir hatte die gezielte Tötung von Palästinensern gefordert. Nun tritt Kanzler Merz den Äußerungen entschieden entgegen. Auf die Bundesregierung wächst der Druck zu handeln.

Der Tagesspiegel
Mitte

„Menschenverachtende völkerrechtswidrige Appelle“: Merz verurteilt Äußerungen von israelischem Minister Ben Gvir

Itamar Ben-Gvir hatte gezielte Tötungen im Gazastreifen gefordert. Nun wächst der politische Druck auf die Bundesregierung, tätig zu werden. Inzwischen hat sich der Bundeskanzler dazu geäußert.

Deutschlandfunk
Mitte

Israel - Klingbeil: EU-Sanktionen gegen Polizeiminister Ben-Gvir prüfen

Bundesfinanzminister Klingbeil hat sich dafür ausgesprochen, EU-Sanktionen gegen den israelischen Polizeiminister Ben-Gvir zu prüfen.

Der Tagesspiegel
Mitte

„Solidarität mit Israel? Auf jeden Fall! Aber um jeden Preis?“: Tagesspiegel-Community zu Ben-Gvirs Aufruf, mehr Palästinenser zu töten

Israels rechtsextremer Polizeiminister Itamar Ben-Gvir fordert, im Gazastreifen jede Nacht 30 bis 40 Palästinenser zu töten. Unsere Community verurteilt die Aussagen scharf und fragt nach den Grenzen deutscher Staatsräson.

Die Zeit
Mitte

Israels Polizeiminister: Grünenpolitiker Lucks fordert Sanktionen gegen Itamar Ben-Gvir

Der Aufruf von Israels Minister Itamar Ben-Gvir zu gezielten Tötungen von Palästinensern löst international Entsetzen aus. Zahlreiche Politiker fordern Konsequenzen.

Dienstag, 18. August 2026

13 Artikel
Frankfurter Rundschau
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Klingbeil fordert EU-Sanktionen gegen Israels Polizeiminister: „Wirklich eine Grenze überschritten“

Ein israelischer Minister fordert Massentötungen in Gaza. Die Empörung in Deutschland ist parteiübergreifend – Vizekanzler Klingbeil fordert Konsequenzen.

n-tv
Mitte

"Eine Grenze überschritten": Klingbeil: Müssen Sanktionen gegen Israels Polizeiminister prüfen

Nach umstrittenen Äußerungen des israelischen Ministers Ben-Gvir wächst in Deutschland der Unmut. Vizekanzler Lars Klingbeil fordert, mögliche EU-Sanktionen gegen den rechtsextremen Politiker zu prüfen. Grünen-Chefin Franziska Brantner ruft die Bundesregierung zum Handeln auf.

Süddeutsche Zeitung
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Nahostkonflikt: Israelischer Minister fordert gezielte Tötung von Palästinensern in Gaza

30 bis 40 Menschen sollten dort jede Nacht umgebracht werden, sagt Israels Sicherheitsminister Ben-Gvir. Auch der deutsche Vizekanzler fordert Konsequenzen.

Der Spiegel
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Israel: Lars Klingbeil und Josef Schuster kritisieren Itamar Ben-Gvir für Gaza-Aussagen

Als Sicherheitsminister polarisiert Itamar Ben-Gvir in Israel. Nun hat er »jede Nacht gezielte Tötungen« im Gazastreifen gefordert. Aus Deutschland kommt massive Kritik, EU-Sanktionen könnten folgen.

Frankfurter Rundschau
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Ben-Gvirs Forderung offenbart, wie weit sich Teile der Regierung Israels radikalisiert haben

Sanktionen gegen Israels Minister Ben-Gvir wären ein Signal. Es ist aber mehr nötig, um den Konflikt zu deeskalieren.

nd (neues deutschland)
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Reaktionen auf Ben Gvirs Tötungsforderungen | Äußerung zu Tötungen in Gaza: Klingbeil fordert Konsequenzen

Der Aufruf des israelischen Polizeiministers Ben-Gvir, täglich 30 bis 40 Palästinenser zu töten, sei menschenverachtend, sagt der Vizekanzler.

Tagesschau (ARD)
Mitte

Extreme Provokationen von Israels Sicherheitsminister Ben Gvir

Extreme Provokationen von Israels Sicherheitsminister Ben Gvir

Deutschlandfunk
Mitte

Kommentar zu Itamar Ben-Gvir - Die bequeme Empörung über Israels unbequemsten Minister

Israels Sicherheitsminister Ben-Gvir ruft zur Tötung von Palästinensern auf. Die deutsche Empörung darüber ist scheinheilig. Denn wer ihn isoliert verurteilt, ignoriert, dass er einer Regierung angehört, zu der Berlin enge Beziehungen pflegt. Ein Kommentar von Benjamin Hammer

taz – die tageszeitung
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Tötungsaufruf von israelischem Minister: Zentralrat der Juden kritisiert „beschämendes“ Verhalten

Der Zentralrat der Juden distanziert sich vom israelischen Minister Ben-Gvir. Dieser hatte dazu aufgerufen, Palästinenser zu töten. Selbst die CDU fordert Konsequenzen. mehr...

Junge Freiheit
Rechts

Wegen Tötungsaufruf CDU-Politiker fordert EU-Sanktionen gegen israelischen Minister Ben-Gvir

Israels Sicherheitsminister Ben-Gvir will im Gazastreifen jede Nacht Dutzende Menschen töten lassen. Auch andere Kabinettsmitglieder machen mit schrillen Tönen auf sich aufmerksam. Nun ruft der CDU-Bundestagsabgeordnete Jürgen Hardt nach Sanktionen. Dieser Beitrag Wegen Tötungsaufruf CDU-Politiker fordert EU-Sanktionen gegen israelischen Minister Ben-Gvir wurde veröffentlich auf JUNGE FREIHEIT .

taz – die tageszeitung
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Entsetzen über Äußerung: Israelischer Minister für tägliche Tötung von Palästinensern

Erneut schockiert Israels rechtsradikaler Sicherheitsminister Itamar Ben-Gvir die internationale Öffentlichkeit. Auch aus Deutschland gibt es harte Kritik. mehr...

Die Welt
Rechts

Israelischer Minister will „jede Nacht 30 bis 40“ Palästinenser töten

In einem Podcast ließ Itamar Ben-Gvir seinen Tötungsfantasien freien Lauf. „Er hat hier ohnehin den Ruf als Bad Boy der israelischen Politik“, berichtet Global Reporter Jan Philipp Burgard. Zuletzt plante Ben-Gvir einen Wassergraben mit Krokodilen um ein Gefängnis.

Deutschlandfunk
Mitte

Tötungen im Gazastreifen - Aussagen von Israels Minister Ben-Gvir lösen in Deutschland Empörung aus - Forderungen nach EU-Sanktionen

Die Aussagen des rechtsextremen israelischen Sicherheitsministers Ben-Gvir über gezielte Tötungen im Gazastreifen haben in Deutschland parteiübergreifend Empörung ausgelöst. Ben-Gvir hatte in einem Podcast erklärt, er halte Tötungen in Gaza für richtig.