Weitwinkel.news
AußenpolitikInneresRecht & VerbraucherschutzWirtschaft & EnergieUmwelt & KlimaVerteidigungEuropaMenschenrechte & humanitäre HilfeAlle 22 Themen →

Hackergruppe Rhysida veröffentlicht gestohlene Daten der Berliner Landesverwaltung

Die Hackergruppe Rhysida hat nach einem Angriff auf die Berliner Landesverwaltung etwa 1,4 Millionen Daten im Darknet veröffentlicht. Die Gruppe hatte zuvor rund zwei Millionen Euro Lösegeld gefordert, das der Senat nicht zahlte. Nach Ablauf eines Ultimatums machten die Hacker ihre Drohung wahr und stellten die gestohlenen Daten online. Berlin kündigte an, betroffene Bürger zu informieren.

Bias-Analyse

  • So berichten die Seiten

    Die linke Berichterstattung wählt emotionalere Formulierungen wie »machen Drohung wahr« und betont die Professionalität der Hacker sowie den Schaden für Bürger. Die mittlere Berichterstattung bleibt nüchterner und hebt stattdessen hervor, dass der Senat richtig handelte, indem er nicht zahlte. Die rechte Seite konzentriert sich auf das Sicherheitsrisiko und nennt explizit »sicherheitsrelevante Daten«, während die anderen Seiten diese Dimension weniger in den Vordergrund stellen.

  • Woran sich die Geister scheiden

    Der stärkste Unterschied liegt darin, wie die Sicherheitsimplikationen bewertet werden: Die rechte Berichterstattung macht die Gefahr für Deutschlands Sicherheitsinfrastruktur zum zentralen Punkt, während die mittlere Seite die Resistenz des Senats gegen Erpressung lobt und die linken Medien die bloße Tatsache der Veröffentlichung und ihre Auswirkungen auf Bürger hervorheben.

  • Worin sich alle einig sind

    Alle Seiten berichten übereinstimmend, dass die Hackergruppe Rhysida etwa 1,4 Millionen Daten der Berliner Landesverwaltung gestohlen und nach abgelaufenem Ultimatum im Darknet veröffentlicht hat, nachdem der Senat die Lösegeldforderung von rund zwei Millionen Euro ablehnte.

Quellen nach Spektrum

8 Artikel

Gestern

7 Artikel
Frankfurter Rundschau
Links

Hacker machen Drohung wahr: 1,4 Millionen Berliner Daten im Netz – zahlreiche private Unterlagen

Das Ultimatum an den Berliner Senat ist abgelaufen: Hacker, die sich Zugang zum Berliner Landesnetz verschafft hatten, veröffentlichten heute 1,4 Millionen Daten.

Tagesschau (ARD)
Mitte

Hacker veröffentlichen geklaute Daten der Berliner Landesverwaltung im Darknet

Hacker veröffentlichen geklaute Daten der Berliner Landesverwaltung im Darknet

Die Zeit
Mitte

Hackergruppe Rhysida: Hacker veröffentlichen Millionen teils sensibler Berliner Daten

Mehr als fünf Terrabyte hatte eine Hacker-Gruppe der Landesverwaltung gestohlen und den Senat damit erpresst. Der bekommt Lob dafür, darauf nicht eingegangen zu sein.

Der Spiegel
Links

Berlin: Hacker veröffentlichen offenbar mehr als eine Million Daten

Die Hackergruppe Rhysida forderte rund zwei Millionen Euro Lösegeld von Berlin nach einem Angriff auf dessen Landesverwaltung. Der Senat zahlte nicht. Nun machen die Hacker ihre Drohung wahr.

Junge Freiheit
Rechts

Nach Fristablauf Hacker veröffentlichen zahlreiche sicherheitsrelevante Daten

Nachdem der Berliner Senat die Lösegeldforderung der Hackergruppe Rhysida ablehnt, veröffentlichen die Erpresser die Daten im Netz. Darunter soll auch eine Vielzahl von vertraulichen Dokumenten sein, die die Sicherheitsinfrastruktur betreffen. Dieser Beitrag Nach Fristablauf Hacker veröffentlichen zahlreiche sicherheitsrelevante Daten wurde veröffentlich auf JUNGE FREIHEIT .

Süddeutsche Zeitung
Links

Datenleak: Sensible Daten der Berliner Verwaltung im Netz veröffentlicht

Professionelle Hacker konnten in großem Umfang Daten von zwei Berliner Senatsverwaltungen erbeuten. Diese sind nun auf ihrer Seite im Darknet abrufbar. Berlin will Betroffene informieren.

Der Tagesspiegel
Mitte

IT-Sicherheit: Ultimatum abgelaufen – Hacker veröffentlichen sensible Daten

Das Ultimatum der kriminellen Hackergruppe Rhysida an den Berliner Senat ist abgelaufen. Nach dem erfolglosen Erpressungsversuch machen sie ihre Drohung wahr.