Weitwinkel.news
AußenpolitikInneresRecht & VerbraucherschutzWirtschaft & EnergieUmwelt & KlimaVerteidigungMenschenrechte & humanitäre HilfeFinanzenAlle 22 Themen →

EU verhängt 550-Millionen-Euro-Strafe gegen AliExpress wegen illegaler Produkte

Die EU-Kommission hat eine Geldstrafe von 550 Millionen Euro gegen den chinesischen Online-Marktplatz AliExpress verhängt. Grund ist der Verkauf illegaler und unsicherer Produkte wie gefälschte Kleidung und nicht kindersicheres Spielzeug. Nach Einschätzung der Kommission habe AliExpress nicht konsequent genug gegen den Verkauf solcher Waren vorgegangen.

Bias-Analyse

  • So berichten die Seiten

    Die mittigen Meldungen konzentrieren sich auf die Beschreibung der Produktarten (gefälschte Kleidung, unsicheres Spielzeug) und das versäumte Handeln von AliExpress. Die rechte Berichterstattung betont stärker die Unzulänglichkeit der Bemühungen des Unternehmens und relativiert die Strafe durch den Hinweis auf die nicht ausgeschöpfte Höchststrafe – eine Perspektive, die andeutet, dass die Strafe moderater ausfiel als möglich.

  • Woran sich die Geister scheiden

    Während die mittigen Quellen sich auf das faktische Versagen konzentrieren (»nicht konsequent«), lenkt die rechte Seite die Aufmerksamkeit auch darauf, dass die Strafe unter dem möglichen Maximum lag – eine Relativierung, die in den mittigen Texten nicht vorkommt.

  • Worin sich alle einig sind

    Alle Quellen berichten unumstritten, dass AliExpress 550 Millionen Euro Strafe zahlen muss, dass es um illegale oder gefälschte Produkte geht, und dass dies ein Versäumnis des Unternehmens bei der Kontrolle ist.

Quellen nach Spektrum

6 Artikel