Durchsuchungen wegen der verbotenen »Artgemeinschaft«
Behörden haben in mehreren Bundesländern Objekte durchsucht. Anlass ist der Verdacht, dass die verbotene rechtsextremistische »Artgemeinschaft«, die sich als Hüterin einer »germanischen Rasse« verstand, weiterhin fortbestehen könnte. Nach Medienberichten sind auch zwei AfD-Landtagskandidaten betroffen.
Bias-Analyse
- So berichten die Seiten
Die linke Berichterstattung stellt einen direkten Zusammenhang zwischen der AfD und der verbotenen Gruppe her und wertet das »wahre Gesicht« der Partei als Beweis für ihre Nähe zu extremistischen Strukturen. Die mittige Berichterstattung hingegen konzentriert sich sachlich auf den behördlichen Ermittlungsvorgang und nennt die bekannten Fakten, ohne Schlüsse zur Partei zu ziehen.
- Woran sich die Geister scheiden
Linke Medien deuten die Razzien als Beleg für eine ideologische oder personelle Verflechtung zwischen AfD und Rechtsextremismus, während die mittige Berichterstattung die Ermittlungen gegen die »Artgemeinschaft« als eigenständiges Verfahren darstellt und keine Aussagen darüber macht, was die Beteiligung einzelner AfD-Kandidaten bedeutet.
- Worin sich alle einig sind
Alle vorliegenden Berichte bestätigen, dass Durchsuchungen stattgefunden haben, dass es um die verbotene »Artgemeinschaft« geht, die sich als »Hüterin einer germanischen Rasse« verstand, und dass AfD-Kandidaten in Sachsen-Anhalt betroffen sind.
Quellen nach Spektrum
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In der verbotenen Artgemeinschaft haben Rassismus, Nationalismus und Nazi-Ideologie einen Boden. In Sachsen-Anhalt ist das besonders deutlich. mehr...
Verbotene "Artgemeinschaft": Durchsuchungen in mehreren Bundesländern
Die Staatsanwaltschaft Halle lässt heute Morgen Objekte in mehreren Bundesländern durchsuchen. Anlass ist nach Informationen des ARD-Hauptstadtstudios der Verdacht, dass die verbotene rechtsextremistische "Artgemeinschaft" weiterhin fortbestehen könnte. Von Michael Götschenberg.
»Artgemeinschaft«: Razzia bei zwei AfD-Landtagskandidaten wegen verbotener Rassistensekte
Die »Artgemeinschaft« sah sich als Hüterin einer »germanischen Rasse«. Nun hat die Polizei nach SPIEGEL-Informationen 15 Objekte mutmaßlicher Unterstützer des verbotenen Vereins durchsucht. Auch zwei AfD-Kandidaten sind betroffen.