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Debatte über Gründe für AfD-Wahlerfolge und Mediendarstellung

Zwei Wissenschaftlerinnen äußern sich in Interviews zu Fragen rund um den Aufstieg der AfD. Eine Politikwissenschaftlerin sieht den Umgang von Medien und anderen Parteien mit der AfD als einen Grund für ihren Erfolg. Eine Historikerin führt den Wahlerfolg der AfD in Sachsen-Anhalt auf ihre positive Ansprache des ostdeutschen Lebensgefühls zurück und kritisiert die Herablassung durch Politiker und Medien.

Bias-Analyse

  • So berichten die Seiten

    Die linke Seite betont die Verantwortung von Medien und etablierten Parteien für den AfD-Aufstieg, während die rechte Seite die Verantwortung bei der AfD selbst sieht, die authentisch auf Gefühle der Ostdeutschen reagiert habe. Die rechte Berichterstattung wehrt sich dagegen, AfD-Wähler mit mangelndem Demokratieverständnis zu charakterisieren, und kritisiert stattdessen die Abwertung durch Eliten – ein Vorwurf, der in der linken Darstellung nicht auftaucht.

  • Woran sich die Geister scheiden

    Die Frage, wer für den AfD-Aufstieg verantwortlich ist, wird unterschiedlich beantwortet: Liegt es am strategischen Verhalten der Gegner (Linke) oder an der erfolgreichen, nachvollziehbaren Ansprache durch die AfD selbst (Rechts)?

  • Worin sich alle einig sind

    Beide Seiten erkennen an, dass die AfD einen erheblichen politischen Aufstieg erlebt hat und dass der Umgang mit ihr – sei er durch Medien, Politiker oder öffentliche Wahrnehmung – eine Rolle gespielt hat.

Quellen nach Spektrum

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