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CDU-Wahlplakat in Sachsen-Anhalt: Rollstuhlfahrerin scheint plötzlich laufen zu können

Bei einem Wahlplakat der CDU in Sachsen-Anhalt ist eine Rollstuhlfahrerin in verschiedenen Versionen unterschiedlich dargestellt worden – in einer Version scheint sie zu laufen. Ministerpräsident und CDU-Spitzenkandidat Sven Schulze räumte den Fehler ein und kündigte bessere Plakate an. Die Aufregung in sozialen Medien war groß, Schulze bezeichnet sie aber als übertrieben.

Bias-Analyse

  • So berichten die Seiten

    Die Berichterstattung unterscheidet sich stark in ihrer Bewertung der Schwere. Links wird die Angelegenheit knapp abgehandelt und auf die Zusage besserer Plakate verwiesen. Die Mitte berichtet ausführlicher über die Verspottung als »Wunderheiler« und zitiert Schulzes Einschätzung, dass die Aufregung übertrieben sei. Rechts wird die Plakat-Panne zum Symptom eines tieferen Problems erklärt – es geht nicht um den einzelnen Fehler, sondern um mangelnde Klarheit über die politische Ausrichtung der CDU insgesamt.

  • Woran sich die Geister scheiden

    Während die linke und mittige Berichterstattung die Plakat-Panne als isoliertes, behebbares Problem darstellen, deutet die rechte Seite auf ein grundsätzliches Mangel-Problem der CDU-Kampagne hin: Die Wähler wissen nicht, »was sie bekommen«.

  • Worin sich alle einig sind

    Alle drei Seiten bestätigen, dass es einen Fehler bei dem Wahlplakat gab und dass Schulze diesen eingeräumt hat.

Quellen nach Spektrum

Links · 1
Rechts · 1

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