Weitwinkel.news
AußenpolitikInneresRecht & VerbraucherschutzWirtschaft & EnergieUmwelt & KlimaVerteidigungMenschenrechte & humanitäre HilfeFinanzenAlle 22 Themen →

Bundeskriminalamt registriert Anstieg bei sexuellem Missbrauch von Kindern und Jugendlichen

Das Bundeskriminalamt hat für 2025 einen Anstieg bei Fällen von sexuellem Missbrauch von Kindern und Jugendlichen registriert. Die Zahlenangaben liegen zwischen etwa 17.000 und über 20.000 erfassten Fällen, wobei Mädchen deutlich häufiger Opfer werden. Ein wachsender Teil dieser Taten findet online statt, insbesondere im Zusammenhang mit Missbrauchsmaterial von Jugendlichen. Innenminister Dobrindt nennt die Zahlen »erschreckend hoch« und geht von einem höheren Dunkelfeld aus. Der Kinderschutzbund fordert strengere Regulierung digitaler Plattformen.

Bias-Analyse

  • So berichten die Seiten

    Die linke Berichterstattung nennt eine niedrigere Fallzahl (»rund 17.000«) und konzentriert sich auf die Betroffenengruppe, indem sie hervorhebt, dass drei Viertel Mädchen waren. Die mittigen Quellen arbeiten mit höheren oder präziseren Zahlen (über 20.000 Fälle, über 18.000 Fälle), beleuchten das Phänomen aus mehreren Winkeln und nennen konkrete Lösungsansätze wie Meldebuttons oder Warnungen vor KI als Tatmittel. Der rechte Artikel beschränkt sich auf den Online-Bereich und nutzt emotionalisierende Sprache (»widerwärtige Straftaten«), um eine Forderung nach erweiterten Handlungsmöglichkeiten für die Behörden zu unterstützen.

  • Woran sich die Geister scheiden

    Während links und Mitte vor allem dokumentieren und analysieren, was wächst und warum, setzt rechts auf eine Deutung der Zahlen als Katalysator für eine Forderung nach staatlichen Maßnahmen (»mehr tun dürfen«) — hier zeigt sich ein unterschiedliches Verständnis davon, ob die Berichterstattung eher informativ oder politisch orientiert sein sollte.

  • Worin sich alle einig sind

    Alle Quellen berichten übereinstimmend, dass die registrierten Fallzahlen für sexuellen Missbrauch von Minderjährigen angestiegen sind, dass Online-Täter eine wachsende Rolle spielen und dass Innenminister Dobrindt die Entwicklung als problematisch bewertet.

Quellen nach Spektrum

14 Artikel

Dienstag, 21. Juli 2026

14 Artikel
Deutschlandfunk
Mitte

Kindesmissbrauch - Warum sexualisierte Gewalt gegen Minderjährige zunimmt

Mehr als 17.000 registrierte Missbrauchsfälle an Kindern gibt es in Deutschland. Das Dunkelfeld ist größer. Digitale Gewalt nimmt zu, auch durch KI. Woran liegt das und was kann man dagegen tun? Und: Der britische Premierminister Burnham kündigt an seinem ersten Tag Entlastungen an. Stephanie Rohde

Junge Freiheit
Rechts

Deutlich überrepräsentiert Immer mehr Fälle von Kindesmißbrauch in Deutschland

Abertausende Kinder wurden im vergangenen Jahr von sexuellem Mißbrauchs. Um das zu beheben, fordert unter anderem Bundesinnenminister Dobrindt eine strengere Überwachung der Bürger. Dieser Beitrag Deutlich überrepräsentiert Immer mehr Fälle von Kindesmißbrauch in Deutschland wurde veröffentlich auf JUNGE FREIHEIT .

Süddeutsche Zeitung
Links

Bundeskriminalamt: Mehr als 20 000 Kinder und Jugendliche Opfer von sexuellem Missbrauch

Der Innenminister nennt die Zahlen „erschreckend hoch“. Das BKA warnt Eltern vor den Gefahren von Online-Spielen und Chats. Denn meist werden die Taten über das Netz angebahnt.

Tagesschau (ARD)
Mitte

Polizei registriert mehr Fälle von sexuellem Missbrauch an Minderjährigen

Polizei registriert mehr Fälle von sexuellem Missbrauch an Minderjährigen

Deutschlandfunk
Mitte

Lagebild des BKA - Fallzahlen bei sexualisierter Gewalt gegen Minderjährige gestiegen

Die Zahl der registrierten Fälle von sexualisierter Gewalt gegen Minderjährige ist im vergangenen Jahr gestiegen. Das geht aus einem in Berlin vorgestellten Lagebild des Bundeskriminalamts hervor.

Deutschlandfunk
Mitte

Sexuelle Gewalt im Internet - Kinderschutzbund fordert Meldebuttons für Cybergrooming auf digitalen Plattformen

Die Zahl der Sexualdelikte an Kindern und Jugendlichen im Internet nimmt laut Bundeskriminalamt zu. Der Kinderschutzbund fordert deshalb, digitale Plattformen wie Twitch, Instagram und Tiktok stärker in die Pflicht zu nehmen.

Frankfurter Allgemeine
Rechts

Sexueller Missbrauch: So viel Online-Missbrauch von Kindern wie nie

Online begangene Sexualdelikte an Minderjährigen haben deutlich zugenommen. Innenminister Dobrindt will gegen die „widerwärtigen Straftaten“ mehr tun dürfen.

Tagesschau (ARD)
Mitte

Mehr Fälle von sexuellem Missbrauch von Kindern

Das Bundeskriminalamt hat für 2025 einen Anstieg bei Fällen von sexuellem Missbrauch von Kindern und Jugendlichen registriert. Innenminister Dobrindt nennt die Zahlen "erschreckend hoch" - und geht von einem noch höheren Dunkelfeld aus.

Die Zeit
Mitte

Bundeskriminalamt: Mehr als 20.000 minderjährige Opfer sexuellen Missbrauchs gezählt

Laut BKA sind im vergangenen Jahr mehr Kinder und Jugendliche Opfer sexuellen Missbrauchs geworden als zuvor. Besonders nahmen Missbrauchsinhalte von Jugendlichen zu.

Tagesschau (ARD)
Mitte

BKA meldet Anstieg bei sexuellem Missbrauch von Minderjährigen

BKA meldet Anstieg bei sexuellem Missbrauch von Minderjährigen

Der Spiegel
Links

17.126 registrierte Delikte – mehr Fälle von Kindesmissbrauch in Deutschland

Die bekannt gewordenen Fälle von Kindesmissbrauch sind 2025 auf rund 17.000 gestiegen. Das meldet das BKA. Etwa drei Viertel der Opfer waren Mädchen.

Der Tagesspiegel
Mitte

Mädchen deutlich häufiger betroffen: BKA meldet erneuten Höchststand bei Kindesmissbrauch

Die Zahl der Fälle von sexuellem Kindesmissbrauch ist im vergangenen Jahr wieder angestiegen. Das geht aus dem vom Bundeskriminalamt veröffentlichten Bundeslagebild Sexualdelikte hervor.

n-tv
Mitte

Ermittler kommen an ihre Grenzen: KI treibt Jugendporno-Fallzahlen auf Rekordhöhe

Jugendliche begleiten sich und ihre Sexualität heute oft im Internet. Das kann gefährliche Folgen haben, die sie über Jahre verfolgen könnten. Ermittler des BKA warnen vor dem Risikofaktor KI.

ZDF heute
Mitte

Wieder mehr Fälle von sexuellem Kindesmissbrauch

Die Polizei hat im vergangenen Jahr mehr als 18.000 Fälle sexuellen Missbrauchs von Kindern und Jugendlichen erfasst. Viele Taten finden mittlerweile online statt.