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BKA zählt 410 islamistische Gefährder in Deutschland

Das Bundeskriminalamt gibt bekannt, dass es derzeit 410 Menschen in Deutschland als islamistische Gefährder einstuft – deutlich mehr als im Links- und Rechtsextremismus. Die Behörden betonen gleichzeitig, dass diese Zahl allein nur begrenzt aussagekräftig ist. Die Berichterstattung verweist auf die Debatte über den Umgang mit extremistischen Gefährdern, die seit dem CSD-Anschlag intensiviert wird.

Bias-Analyse

  • So berichten die Seiten

    Während links der CSD-Anschlag als Anlass und Kontext stark gemacht wird, präsentieren rechts und Mitte die Zahlen sachlicher und allgemeiner. Rechts wird explizit der Vergleich zu Links- und Rechtsextremisten gezogen und die Beratungssituation erwähnt, links dagegen steht die sicherheitspolitische Debatte im Vordergrund.

  • Woran sich die Geister scheiden

    Der Unterschied liegt darin, ob der unmittelbare Anlass (CSD-Anschlag) als wesentlich für die Berichterstattung gilt oder ob die BKA-Zahlen eher als regelmäßige Sicherheitsinformation behandelt werden.

  • Worin sich alle einig sind

    Alle Seiten berichten die gleiche Kernzahl von 410 islamistischen Gefährdern und dass diese Gruppe deutlich größer ist als die des Links- und Rechtsextremismus. Auch wird überall anerkannt, dass die Behörden selbst Einschränkungen zur Aussagekraft dieser Zahl machen.

Quellen nach Spektrum

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