AfD hat Schwierigkeiten, Mitarbeiter für den Bundestag zu finden
Laut einem aus dem SPIEGEL-Archiv stammenden Bericht (ursprünglich Ausgabe 44/2017) hatte die AfD nach ihrem erstmaligen Einzug in den Bundestag mit 92 Abgeordneten Schwierigkeiten, ausreichend Personal zu finden. Von mindestens 400 Stellen sei nur ein kleiner Teil besetzt gewesen. Die Partei setzte demnach auf Anzeigen, Berater, Jobbörsen und Prämien sowie auf das Abwerben von Mitarbeitern anderer Parteien und der eigenen Landtagsfraktionen. Erfahrene Kräfte sollen bis zu 8.000 Euro monatlich angeboten bekommen haben. Viele ehemalige Mitarbeiter von CDU oder SPD lehnten einen Wechsel ab. Zudem erschwerten interne Regelungen, etwa Mitspracherechte der Abgeordneten bei Schlüsselpositionen, die Besetzung.