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AfD-Funktionäre singen bei Wahlkampfveranstaltung DDR-Hymne

Bei einer AfD-Veranstaltung in Dessau-Roßlau haben AfD-Chef Tino Chrupalla und Sachsen-Anhalts Spitzenkandidat Ulrich Siegmund zusammen mit dem Kabarettisten Uwe Steimle die DDR-Hymne »Auferstanden aus Ruinen« gesungen. Ursprünglich sollte die deutsche Nationalhymne gespielt werden.

Bias-Analyse

  • So berichten die Seiten

    Die rechte Berichterstattung betont Irritation und Befremden von Seiten der Bundesregierung und stellt die Szene als Skandal oder zumindest als Besonderheit dar; der Sänger Chrupalla wird als »Spitzenpersonal« bei einem »Wahlkampfauftritt« eingeordnet. Die linke Berichterstattung nennt es eine »Diskussion« und beschreibt Steimles Hymnen-Ansatz als »eigenwillig«, was weniger wertend wirkt. Ein rechter Beitrag relativiert das Geschehen nachträglich und deutet die DDR-Hymne als Symbol der Wiedervereinigung.

  • Woran sich die Geister scheiden

    Der grundsätzliche Unterschied liegt darin, ob das Singen der DDR-Hymne durch AfD-Funktionäre als befremdend und möglicherweise skandalös zu bewerten ist oder ob es – wie ein rechter Artikel argumentiert – völlig unauffällig und sogar symbolisch positiv zu deuten ist, da der Text historisch für Einheit stand.

  • Worin sich alle einig sind

    Alle Quellen berichten übereinstimmend, dass Chrupalla und Siegmund bei einer Veranstaltung in Sachsen-Anhalt die DDR-Hymne »Auferstanden aus Ruinen« gesungen haben und dass dies statt oder stattdessen der deutschen Nationalhymne geschah.

Quellen nach Spektrum

14 Artikel

Mittwoch, 15. Juli 2026

13 Artikel
BILD
Rechts

Eklat bei AfD-Veranstaltung - „Die DDR-Hymne steht für eine Diktatur“

AfD-Politiker singen bei Wahlkampfauftritt in Dessau gemeinsam die DDR-Hymne.

Deutschlandfunk
Mitte

Sachsen-Anhalt - Singen der DDR-Nationalhymne auf einer AfD-Veranstaltung sorgt für Kritik

Das Singen der DDR-Nationalhymne auf einer AfD-Veranstaltung in Sachsen-Anhalt stößt auf Kritik.

Handelsblatt
Rechts

Sachsen-Anhalt: „Auferstanden aus Ruinen“ – DDR-Hymne bei AfD-Veranstaltung

Es ist ein Abend, der für Diskussionen sorgt: In Dessau-Roßlau wird bei einer AfD-Veranstaltung die DDR-Hymne gefeiert, ein Kabarettist provoziert – und im Publikum gibt’s Beifall.

Die Welt
Rechts

„Ist natürlich auch ein Schielen auf potenzielle Wähler des BSW“

Die AfD greift mit dem Singen der DDR-Hymne durch Chrupalla gezielt ostdeutsche Wähler an. Der leitende WELT-Redakteur für Zeit- und Kulturgeschichte Sven Felix Kellerhoff sieht dahinter eine klare Strategie. „Sie wollen diese nationale, diese nationalkommunistische Karte spielen.“

Die Zeit
Mitte

Ulrich Siegmund und Tino Chrupalla: Thorsten Frei kritisiert Singen der DDR-Hymne bei AfD-Veranstaltung

Bei einer AfD-Veranstaltung in Dessau-Roßlau haben Ulrich Siegmund und Tino Chrupalla die Hymne der DDR gesungen. Das sei »extrem befremdlich«, sagte der Kanzleramtschef.

Frankfurter Allgemeine
Rechts

„Auferstanden aus Ruinen“: Wenn der AfD-Vorsitzende die DDR-Hymne singt

In Sachsen-Anhalt stimmt ein Kabarettist die DDR-Nationalhymne an. AfD-Chef Tino Chrupalla und Spitzenkandidat Ulrich Siegmund stimmen mit ein. Warum?

Die Zeit
Mitte

Sachsen-Anhalt: «Auferstanden aus Ruinen»: DDR-Hymne bei AfD-Veranstaltung

Der Tagesspiegel
Mitte

Ein Abend mit der AfD: Die DDR-Hymne ertönt, Merz wird zu Hitler und Merkel an die Wand gestellt

Ein Kabarettist singt die DDR-Hymne, witzelt über einen Anschlag auf Merz und den Tod von Merkel. Chrupalla und Siegmund lachen mit. Was der Abend in Dessau-Roßlau über die AfD verrät.

BILD
Rechts

AfD-Wahlkampf in Sachsen-Anhalt - Chrupalla und Siegmund singen DDR-Hymne

AfD-Spitzenpersonal singt mit Unterstützern DDR-Hymne bei Wahlkampfauftritt.

Frankfurter Rundschau
Links

AfD-Aktion vor Landtagswahl in Sachsen-Anhalt: Chrupalla und Siegmund singen DDR-Hymne

Bei einer Veranstaltung in Dessau-Roßlau singen die AfD-Politiker Chrupalla und Siegmund die DDR-Hymne. Das Publikum stimmt mit ein.

Die Welt
Rechts

DDR-Hymne bei AfD-Treffen? – „Finde das extrem befremdlich“

AfD-Co-Chef Tino Chrupalla und Sachsen-Anhalts Spitzenkandidat Ulrich Siegmund haben bei einer Parteiveranstaltung die DDR-Hymne gesungen. Kanzleramtschef Thorsten Frei zeigt sich bei „WELT – Die Stimme am Morgen“ irritiert.

Der Spiegel
Links

Sachsen-Anhalt: Kabarettist Uwe Steimle singt DDR-Hymne, Tino Chrupalla und Ulrich Siegmund stimmen ein

AfD-Chef Tino Chrupalla und Spitzenkandidat Ulrich Siegmund haben in Sachsen-Anhalt mit dem Kabarettisten Uwe Steimle diskutiert. Der präsentierte einen eigenwilligen Blick auf die deutsche Nationalhymne.

Junge Freiheit
Rechts

„Deutschland, einig Vaterland“ Warum es kein Skandal ist, dass Chrupalla die DDR-Hymne singt

AfD-Chef Chrupalla fordert Kabarettist Uwe Steimle auf, die deutsche Nationalhymne anzustimmen. Doch der singt die DDR-Hymne. Chrupalla macht mit. Ein Skandal? Mitnichten. Der Text war in der DDR verboten und steht heute für die Wiedervereinigung. Dieser Beitrag „Deutschland, einig Vaterland“ Warum es kein Skandal ist, dass Chrupalla die DDR-Hymne singt wurde veröffentlich auf JUNGE FREIHEIT .