AfD-Chef Chrupalla: Zentralrat der Sinti und Roma zeigt ihn wegen Volksverhetzung an
Der Zentralrat der Sinti und Roma hat Strafanzeige gegen AfD-Chef Tino Chrupalla wegen des Verdachts der Volksverhetzung und Beleidigung eingereicht. Auslöser ist eine Aussage Chrupallas bei einem Wahlkampfauftritt, bei der er den Begriff »Zigeuner« verwendete.
Bias-Analyse
- So berichten die Seiten
Die linke Berichterstattung beschreibt Chrupallas Aussage als »Verunglimpfung« und betont damit eine Herabwürdigung der Gruppe. Die rechte Berichterstattung konzentriert sich dagegen auf die Verwendung des Wortes »Zigeuner« selbst und kennzeichnet den Zentralrat durch die Formulierung »hetzt auf zynische Art« als unverhältnismäßig reagierend. Die rechte Seite stellt den Zentralrat hier in den Vordergrund der Kritik, während die linke Seite Chrupallas Handeln als Ausgangspunkt sieht.
- Woran sich die Geister scheiden
Die Seiten sind sich nicht einig, ob ein Anzeigenverfahren hier angemessen ist: Die linke Seite behandelt es als berechtigte Reaktion auf eine Verunglimpfung, die rechte dagegen deutet an, dass der Zentralrat überreagiert.
- Worin sich alle einig sind
Beide Seiten berichten, dass der Zentralrat Strafanzeige gegen Chrupalla erhoben hat und dass dies mit einer Aussage zusammenhängt, in der das Wort »Zigeuner« fiel.
Quellen nach Spektrum
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2 Artikel„Hetzt auf zynische Art“ Zigeuner-Zentralrat zeigt Chrupalla wegen „Zigeuner“-Aussage an
Nach einer Wahlkampfaussage von AfD-Chef Tino Chrupalla hat der Zentralrat Deutscher Sinti und Roma Strafanzeige wegen des Verdachts der Volksverhetzung und Beleidigung gestellt. Der Auslöser: Die Verwendung des Begriffs „Zigeuner“. Dieser Beitrag „Hetzt auf zynische Art“ Zigeuner-Zentralrat zeigt Chrupalla wegen „Zigeuner“-Aussage an wurde veröffentlich auf JUNGE FREIHEIT .
Vorwurf der Volksverhetzung: Zentralrat der Sinti und Roma zeigt Chrupalla an
Bei einem Wahlkampfauftritt verunglimpft der AfD-Chef Sinti und Roma. Der Zentralrat schaltet die Justiz ein.