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25 Jahre nach 9/11: Debatte über Trumps Erzählungen von Ground Zero

Zum 25. Jahrestag der Terroranschläge vom 11. September 2001 wird in den USA über die Aussagen von Ex-Präsident Donald Trump über seine Rolle an Ground Zero diskutiert. Trump behauptet, aktiv geholfen und von Feuerwehrmännern evakuiert worden zu sein. Gouverneur Gavin Newsom hat diese Darstellungen angezweifelt. Parallel wird der Opfer und Auswirkungen des Anschlags gedacht, bei dem fast 3000 Menschen starben.

Bias-Analyse

  • So berichten die Seiten

    Die linke Seite greift Trumps Aussagen als gezieltes Lügenkonstrukt an und nennt dies direkt beim Namen, während die mittlere Berichterstattung Trumps Geschichte als wiederholtes, habituelles »Geflunker« charakterisiert – skeptisch, aber als Muster seiner Kommunikationweise gefasst. Die rechte Perspektive ignoriert Trumps Aussagen vollständig und wendet sich stattdessen der emotionalen und spirituellen Dauerwirkung des Anschlags zu, ohne die aktuelle politische Debatte zu erwähnen.

  • Woran sich die Geister scheiden

    Die Kluft verläuft darin, ob die Erinnerung an 9/11 ein Ort der Wahrheitsprüfung über Trumps Rolle sein soll (linke und mittlere Sicht) oder ob die Aufmerksamkeit auf die menschliche und kulturelle Kontinuität des Trauerns und Erinnerns gerichtet bleiben sollte (rechte Sicht).

  • Worin sich alle einig sind

    Alle Seiten befassen sich mit dem 25. Jahrestag und erkennen die Bedeutsamkeit von 9/11 an. Keine Seite stellt die Grundtatsachen der Anschläge selbst in Frage.

Quellen nach Spektrum

25 Artikel

Freitag, 11. September 2026

16 Artikel
Der Tagesspiegel
Mitte

Olaf Scholz erinnert sich an 9/11: „Danach wusste jeder, woran er bei mir ist“

Im September 2001 war der Altkanzler gerade Innensenator Hamburgs – der Stadt, in der einige Attentäter gelebt hatten. Am Freitag sprach er über jene Zeit und lobte sich selbst.

Tagesschau (ARD)
Mitte

25 Jahre nach 9/11 - Ein ganzes Land trauert um Tausende Opfer

25 Jahre nach 9/11 - Ein ganzes Land trauert um Tausende Opfer

Tagesschau (ARD)
Mitte

Erinnerungen von Überlebenden des Terroranschlags vom 11. September 2001 in den USA

Erinnerungen von Überlebenden des Terroranschlags vom 11. September 2001 in den USA

Die Zeit
Mitte

9/11 Terroranschlag: Als ein Land sich selbst verlor

Einwanderung als Frage nationaler Sicherheit, Migranten als Gefahr, gegen die jedes Mittel recht ist – Donald Trumps Grausamkeit ist ohne den 11. September kaum denkbar.

Tagesschau (ARD)
Mitte

Gedenken zum 11. September in den USA: Ein ganzes Land trauert

Am 25. Jahrestag erinnern zahlreiche Zeremonien in den USA an die Tausenden Opfer der Terroranschläge vom 11. September 2001. Mehrere Ex-Präsidenten nahmen an der Gedenkveranstaltung am Ground Zero in New York teil.

taz – die tageszeitung
Links

25 Jahre 9/11: Der Ausnahmezustand ist heute Normalzustand

Die anfängliche Reaktion auf den 11. September hat eine gefährliche Eigendynamik entwickelt. Kontrollinstanzen gerieten zunehmend ins Abseits. mehr...

Süddeutsche Zeitung
Links

Gedenken an 9/11: Amerika tut sich schwer, gemeinsam zu trauern

Die politische Spaltung und der von einigen angefachte Hass auf Muslime überlagern die Gedenkfeier der Anschläge des 11. September. Präsident Trump bleibt New York fern. Dagegen zeigt der Bürgermeister eine Geste der Versöhnung.

Süddeutsche Zeitung
Links

USA-Newsblog: Trump verteidigt Iran-Krieg bei 9/11-Gedenkfeier

Die USA gedenken der Terroropfer vom 11. September und erstmals am Ground Zero auch jener, die an den Spätfolgen der Anschläge starben.

ZDF heute
Mitte

Erinnerung an 9/11

25 Jahre nach den Anschlägen vom 11. September 2001 bilden Drohnen die Türme des World Trade Centers nach.

Junge Freiheit
Rechts

25 Jahre nach den Anschlägen Der lange Schatten des 11. Septembers

Afghanistan, Irak, Drohnenkrieg und neue Sicherheitsapparate: 9/11 veränderte die westliche Außenpolitik grundlegend. 25 Jahre später zeigt sich, was vom „War on Terror“ geblieben ist – und was gescheitert ist. Dieser Beitrag 25 Jahre nach den Anschlägen Der lange Schatten des 11. Septembers wurde veröffentlich auf JUNGE FREIHEIT .

Deutschlandfunk
Mitte

Politologe: Die Folgen von 9/11 spielen Trump in die Hände

Die Anschläge vom 11. September 2001 führten zum amerikanischen "Krieg gegen den Terror" - eine psychologische Überreaktion mit erheblichen Belastungen für das eigene Land, meint der Politologe Josef Braml. Davon profitierte Donald Trump. Heckmann, Dirk-Oliver

ZDF heute
Mitte

Wo waren Sie am 11. September 2001?

Viele Menschen wissen noch genau, wann sie vom Terroranschlag auf das World Trade Center in New York City erfuhren.

Tagesschau (ARD)
Mitte

Zeitenwende für Rot-Grün: Berlin und der Schock vom 11. September

Die deutsche Politik reagiert vor 25 Jahren bestürzt auf die Nachricht von den Anschlägen in New York. Aber sie fasst sich schnell, schnürt zwei Sicherheitspakete und beschließt die Beteiligung am Afghanistan-Einsatz. Von J. Mayr.

Deutschlandfunk
Mitte

9/11 - Ex-Außenminister Gabriel: Anschläge haben die Welt verändert

Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 waren Deutschland und die USA so eng beieinander wie nie zuvor, sagt Ex-Außenminister Sigmar Gabriel (SPD). Doch es sei auch der Beginn der Entfremdung gewesen. Buschert, Fanny

Tagesschau (ARD)
Mitte

Wie der 11. September die deutsche Gesellschaft prägte

Der 11. September 2001 prägte auch die deutsche Gesellschaft. Insbesondere Muslime und Menschen mit Einwanderungsgeschichte fühlen sich seitdem misstrauisch beäugt. Von C. Horn und K. Nastarowitz.

Deutschlandfunk
Mitte

Anschlag auf das World Trade Center war vom All aus zu sehen

In den Stunden nach der Attacke auf das World Trade Center vor 25 Jahren flog die Internationale Raumstation mehrfach über New York hinweg. Dabei hat der NASA-Astronaut Frank Culbertson das Inferno aus 350 Kilometern Höhe fotografiert. Lorenzen, Dirk

Donnerstag, 10. September 2026

4 Artikel